Dienstag, 13. Juni 2017

Die Frauen von Salem - Brunonia Barry

Guten Morgen :) Ich habe mir für heute vorgenommen Rezensionen  zu schreiben und hier kommt die erste zu "Die Frauen von Salem" von Brunonia Barry. Viel Spaß beim Lesen :)



Allgemein zum Buch:


Titel: Die Frauen von Salem
Autor/in: Brunonia Barry
Genre: Roman
Verlag: btb
Ersterscheinung: 2017
Seitenanzahl: 608 Seiten
Preis: 9,99€ (Taschenbuch)



Inhalt:


Salem, Neuengland: drei tote Frauen, ein kleines Mädchen als Augenzeugin und eine bekannte Historikerin unter Mordverdacht – ein Fall, der nie ganz gelöst werden konnte. Auf den Tag genau fünfundzwanzig Jahre nach dieser unheilvollen Nacht, an Halloween 2014, wird wieder ein Mord verübt. Erneut wird Rose Whelan verdächtigt, der man damals jedoch nichts nachweisen konnte. John Rafferty, Polizeichef in Salem, untersucht den aktuellen Fall und rollt im Zuge der Ermittlungen auch diesen berühmtesten Cold Case der Stadt wieder auf. Callie Cahill, das Mädchen, das damals verschont wurde und später Salem verließ, erfährt aus dem Fernsehen von dem Mord – und kommt zurück in ihre Heimatstadt, denn sie muss beweisen, dass Rose nicht die Täterin sein kann. Rose, die Frau, bei der sie aufwuchs, die ihr einst so nahe stand. Sie kann es einfach nicht gewesen sein – weder damals noch heute. Oder etwa doch?



Meine Meinung:


Zu dem Inhalt ist meiner Meinung nach schon genug gesagt, deswegen beginne ich direkt mit meinem Eindruck des Buches.
Das Buch hat mein Interesse geweckt, da mich die Thematik durchaus interessiert. Salem, Hexen, Mythen, etwas Übernatürliches und Morde. Erhofft hatte ich mir somit die Auflösung mysteriöser Mordfälle mit übernatürlichem Beigeschmack. Doch wie ich feststellen musste, dreht sich das Buch eher im Hintergrund um die Auflösung der Morde und viel mehr um die Geschichte der Protagonistin und der anderen Charaktere. An sich ist das ja auch kein Problem, nur fand ich die Handlung ziemlich langweilig. In den seltensten  Fällen ist wirklich mal etwas Spannendes passiert.
Aber nun erst einmal zu den guten Dingen an dem Buch. Salem ist ein sehr schauriger Ort, der in diesem Buch wirklich gut beschrieben wird. Man wird außerdem in deren Traditionen und Lebensflaire eingeführt. Mythen und Sagen prägen den Ort und somit auch das Buch, was mir sehr gut gefallen hat, da mich diese Bereiche auch privat interessieren.
Die Protagonistin wird super beschrieben. Sie steht im Mittelpunkt und wird für den Leser  am besten dargestellt, so dass man sich in ihre Gedanken und Handlungen hineinversetzen kann. Sie war mir auch durchaus sympathisch, genau wie die meisten anderen Charaktere. Allerdings standen die weniger im Fokus und wurden daher meiner Meinung nach etwas vernachlässigt.
Ein weiterer schöner Aspekt in dem Buch, sind die Zitate vor jedem Kapitel. Mal  sind es welche aus der örtlichen Zeitung oder aus Büchern, die in der Geschichte eine Rolle spielen. Das hat das Buch ein wenig aufgefrischt und neuen Wind gegeben.
Alles in Allem hatte ich jedoch nicht das Bedürfnis weiterzulesen. Es hat mich streckenweise gar nicht interessiert wie die Geschichte weitergeht und an einigen Stellen hat sich das Buch sehr hingezogen.Trotzdessen enthält es auch positive Aspekte, weshalb ich

2,5/5 Sterne vergebe.

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