Mittwoch, 17. Mai 2017

Das Haus am Potomac - Mary Higgins Clark

Hallo meine Lieben :)
Ich habe mich leider etwas länger nicht bei mehr euch gemeldet, da ich knapp eine Woche in Paris war. Jetzt kommt aber eine Rezension zu dem heute beendeten Buch "Das Haus am Potomac" von Mary Higgins Clark. Viel Spaß beim Lesen :)

  
  

 Allgemein zum Buch:


Titel: Das Haus am Potomac
Autor/in: Mary Higgins Clark
Genre: Roman, Thriller, Krimi
Verlag: Heyne
Ersterscheinung: 1993
Seitenanzahl: 369 Seiten
Preis: 8,99€ (Taschenbuch, meist nur noch gebraucht erhältlich)

 Inhalt:


Die junge erfolgreiche Fernsehjournalistin Patricia Traymore will dem Trauma ihrer Kindheit, das sie immer noch schwer belastet, endlich auf die Spur kommen. Ihre Eltern waren damals gewaltsam zu Tode gekommen, und sie weiß, dass sie nur in dem Haus, in dem sie starben, die Wahrheit herausfinden kann, die sie tief in ihrem Unterbewußtsein erahnt. Trotz anonymer Warnungen fährt sie an den Ort der schrecklichen Tat – und gerät in ein gefährliches Netz von Verstrickungen …


Meine Meinung: 


Wie ihr bereits wisst, bin ich ein absoluter Fan von Mary Higgins Clark und habe schon einige ihrer Bücher gelesen. Zu Anfang dieses Buches wurde schnell, wie üblicher Weise klar, dass die Protagonistin sehr viele Geheimnisse mit sich trägt, was für Spannung und Interesse gegenüber des Charakters sorgt. In diesem Fall fand ich die Protagonistin anschaulich dargestellt, vielleicht ein bisschen oberflächig, was meines Erachtens nach in Krimis bzw. Thrillern öfter der Fall ist.
In dem letzten Buch, das ich von der Autorin gelesen habe (siehe meine letzte Rezension) fehlte mir etwas die parallel laufende Handlung. Diese war in dem Buch aber wieder vorhanden, was mir sehr gut gefallen hat, da ich einfach der Meinung bin, dass es das Buch etwas komplizierter gestaltet und es daher nicht so offentsichtlich ist. Es entstehen mehrere Verstrickungen der Geschichten und der Charaktere, was mir persönlich gefällt.
Pat Traymore bekommt im Verlaufe des Buches Drohanrufe und -briefe. Hier wird auch ab und zu aus Sicht des "Täters" geschrieben. Wie bereits in vorherigen Rezensionen erwähnt, mag ich Kapitel aus Sicht der Täter in diesem Genre immer sehr gerne lesen, so dass das auch in diesem Buch ein Plus darstellt.
Pats Auftrag eine Sendung über die Senatorin Abigail Jenkins zu machen, heitzt das ganze Geschehen etwas an, da deren Familien mehr miteinander zusammenhängen, als beide anfangs ahnen. Auch Abigail spielt hier somit eine sehr wichtige und Neugier erweckende Rolle.
Fängt man das Buch an zu lesen, wird einem ziemlich schnell bewusst, dass die Protagonistin sich in Gefahr befindet. Das Buch weist einige Stellen auf, bei denen man während des Lesens mitzittert.
Auch die Senatorin hat einige mysteriöse Ereignisse erlebt und scheinbar Geheimnisse vorzuweisen. Als Leser versucht man in solchen Momenten mitzurätseln und Verknüpfungen herzustellen. Das ist Mary Higgins Clark in diesem Roman wieder einmal gelungen. Zusätzlich hat sie ihr Talent bewiesen mehrere  und damit auch möglichst viele Charaktere so undurchsichtig darzustellen, dass man keinen einzigen wirklich durchschauen kann und daher auch fast jeder als potenzieller Verdächtiger in Frage zu kommen scheint.
Im Verlauf der Handlung tritt ein neuer Charakter in den Fokus, der mit den Drohungen an Pat zu tun hat. Hier stellen sich viele Fragen als Leser, inwiefern dieser was mit Pat oder Abigail zu tun hat und auch, ob derjenige  vielleicht sogar mehr über den Tod von Abigails Mann oder Pats Eltern weiß, als er sollte.
Ebenfalls spielt in diesem Buch eine Liebesgeschichte eine Rolle, was ich immer sehr erfrischend bei Büchern, in denen es um Mordfälle etc. geht, empfinde. Außerdem existiert in diesem Fall eine Konkurrenzsituation zwischen Pat und der Senatorin, weil sie scheinbar Gefühle für den gleichen Mann haben. Das macht die Nebengeschichte um einiges spannender.
Meiner Meinung nach wird in dem Buch "Das Haus am Potomac" die Macht in der Politik bzw. im Mediengeschäft sehr deutlich dargstellt. Ich persönlich habe das als interessant empfunden, da einem bewusst wird, dass jedes noch so kleine Detail eine riesige Auswirkung haben kann. Das zeigt, wie sehr solche Menschen manchmal auch unter Druck und Beobachtungen stehen. Dieses Thema während der eigentlichen Handlung zu behandeln, finde ich bewunderns- und auch lesenswert.
Gegen Ende dramatisiert ein weiterer Mord die Handlung. Im Endeffekt finde ich, dass das Buch in Teilen vorhersehbar war, in anderen Teil jedoch gar nicht.
Dieses Buch hat mich jedenfalls mehr überzeugt als das Letzte, das ich von der Autorin gelesen habe. Daher gibt es  von mir

4/5 Sterne

 
 














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