Mittwoch, 31. Mai 2017

Weit wie das Meer - Nicholas Sparks

Jetzt kommt die Rezension zu "Weit wie das Meer" von Nicholas Sparks, das mich diesen Monat sehr überrascht hat. Viel Spaß beim Lesen :)








Allgemein zum Buch:


Titel: Weit wie das Meer
Autor/in: Nicholas Sparks
Genre: Liebesroman
 Verlag: Heyne
Ersterscheinung: 2011
Seitenanzahl: 336 Seiten
Preis: 9,99€ (Taschenbuch)



Inhalt:


Die Journalistin Theresa findet am Strand eine Flaschenpost, in der ein Liebesbrief voll verzweifelter Sehnsucht steckt. Zutiefst berührt davon, veröffentlicht Theresa das Dokument in ihrer Zeitungskolumne. Binnen kurzer Zeit erhält sie von Lesern weitere Briefe, die offenbar vom selben Autor stammen. Wer ist dieser Mann? Theresa macht sich auf die Suche, sie findet Garrett – und die Begegnung ist schicksalhaft: Garrett leidet noch unter dem Tod seiner geliebten Frau, aber Theresa bringt erstmals wieder etwas in ihm zum Klingen, was er längst verloren glaubte.



Meine Meinung:


Das Buch beginnt mit einem einleitenden Prolog, in dem allgemein etwas über Flaschenpost erzählt wird, bis sich dann auf eine bestimmte Flasche spezialisiert wird. Die allgemeinen Informationen zu berühmten Flaschenposten fand ich sehr anschaulich, da ich mich noch nie mit dem Thema beschäftigt habe, es aber dennoch sehr interessant fand.
Dieser Roman beginnt ähnlich wie "Zeit im Wind". Zu Beginn der Geschichte denkt die Protagonistin an die Geschichte, die im Buch erzählt werden soll, zurück, so dass dann mit Rückblicken die eigentliche Erzählung beginnt.
Es geht dabei um Theresa, die alleine mit ihrem Sohn lebt, da ihr Mann und sie sich drei Jahre zuvor getrennt haben. Es wird sehr schnell deutlich gemacht, dass die Protagonistin sich nach Liebe sehnt, weshalb sie sich sofort in den mysteriösen Flaschenpostschreiber Garett verliebt. Garett hat vor drei Jahren seine Frau verloren und trauert ihr bis heute nach. Zu diesem Zeitpunkt in ihren Leben treffen Garett und Theresa aufeinander und dort beginnt ihre Geschichte.
Ich persönlich finde, dass die Geschichte und vor allem das Kennenlernen der beiden Hauptpersonen wunderschön erzählt wird. Es ist eine super Liebesgeschichte für den Sommer.
Beide stecken in der gleichen Situation. Sie müssen erst einmal wieder das Vertrauen in die Liebe und in einen anderen Menschen finden, weshalb deren Beziehung nicht die einfachste ist. Erschwerend kommt hinzu, dass Theresa in Boston und Garett in Wilmington lebt. Die Entfernung und das wenige einander sehen macht der Beziehung zusätzlich sehr zu schaffen.
Trotz der immer noch schönen Geschichte verbirgt sich auch ein Geheimnis, das die Beziehung zerstören kann, wenn es herauskommen sollte.
Im Verlauf des Buches werden immer weitere Details über die Vergangenheit der Hauptpersonen aufgedeckt, was die Charaktere sehr gut verständlich macht und gut beschreibt.
Kurz vor dem Ende gibt es in dem Buch einen Zeitsprung. Nach diesem wird das Buch noch einmal besonders spannend. Das Ende ist anders, als es zu erwarten war und hat mich ein wenig überrascht. Im Nachhinein fand ich es jedoch trotz allem nicht schlecht. Es ist kein typisches Sparks Ende, aber gut und sehr emotional. Zum Schluss musste ich sogar ein paar Tränen vergießen.
Das Buch ist zu meinem Monatshighlight geworden, weshalb es nicht anderes als

5/5 Sterne

verdient hat.

Die Wellington Saga-Versuchung - Nacho Figueras/Jessica Whitman

Guten Morgen :) Gestern ist vom Bloggerportal ein Rezensionsexemplar eingetroffen, das ich auch direkt gestern noch beendet habe, weshalb jetzt die Rezension für euch kommt.  An dieser Stelle bedanke ich mich herlich beim Diana Verlag für das tolle Buch. Viel Spaß beim Lesen :)

 

Allgemein zum Buch:


Titel: Die Wellington Saga - Versuchung
Autor/in: Nacho Figueras mit Jessica Whitman
Genre: Roman
Verlag: Blanvalet
Ersterscheinung: 2017
Seitenanzahl: 416 Seiten
Preis: 12,99€ (Broschiert)



Inhalt:


Champagner und Jetset interessieren die junge und kluge Tierärztin Georgia nicht. Daher stimmt sie wenig begeistert zu, ihren besten Freund zu einem der glamourösen Reitturniere in Wellington, Florida, zu begleiten. Ausgerechnet Alejandro, der unglaublich attraktive älteste Sohn des mächtigen Del Campo Clans, wirft dort ein Auge auf sie und zieht sie wie ein Sturm in eine Welt, in die Georgia so gar nicht zu passen scheint. Doch er ist kein Mann, der ein Nein akzeptiert ...




Meine Meinung:


Georgia begleitet ihren besten Freund Billy zu einem Polotunier in Wellington, Florida. Zuerst scheint sie darauf überhaupt gar keine Lust zu haben, weil sie nicht in diese Welt passt. Dort wartet allerdings eine Überraschung auf sie. Sie trifft den attraktivsten Mann, den sie je gesehen hat und fühllt sich zu ihm sehr hingezogen. Als sie aber ein Jobangebot als Tierärztin in Wellington bekommt, wird Alejandro auf einmal zu ihrem Chef und ab da an ist die Beziehung zwischen den beiden doch eigentlich verboten.

Das Buch hat aus verschiedenen Gründen mein Interesse geweckt. Zum ersten ist das Cover zwar sehr schlicht, aber dennoch auf seine Weise atemberaubend schön. Außerdem handelt das Buch von Pferden, die ich über alles liebe und dem Polosport, den ich durchaus sehr interessant finde. Das Leben der Reichen und Schönen reizt einen in diese Welt eintauchen zu wollen.
Georgia und Alejandro scheinen auf den ersten Blick komplette Gegensätze zu sein. Sie ist die bescheiden lebende Tierärztin aus New York, die mit ihrem Vater allein eine Farm führt und er ist der reiche, attraktive Mann aus Wellington, der berühmt ist und keine Vorstellung von Georgias Leben hat. Georgia als Protagonistin ist mir sehr sympathisch. Tierärztin ist ein Beruf, den ich schon immer bewundernswert fand. Außerdem ist sie eine sehr mutige, junge Frau, die weiß was sie will. Den Charakteren und dem Buch allgemein fehlt an einigen Stellen allerdings die Tiefe.
Im Buch sind durchaus Parallelen zu erkennen. Georgias Mutter hat sie und ihren Vater verlassen, als sie noch jünger war, während Alejandros Vater fast zeitgleich mit seiner Frau gestorben ist, die ihren Mann und ihre Tochter zurückgelassen hat. Die beiden Hauptcharaktere wurden somit beide mit einem oder mehreren Verlusten konfrontiert und können dieses Gefühl beide nachempfinden.
Die Beziehung von Georgia und Alejandro ist geprägt von einer starken Anziehungskraft und intensiven Gefühlen, was  es für den Leser sehr interessant macht. Nervig fand ich an einigen Stellen nur das Hin und Her. Deren Beziehung werden desöfteren Steine in den Weg gelegt, die es nicht gerade leicht machen zueinander zu finden. Auch kurz vor dem Ende betrübt ein Ereignis deren Glück.
Trotz all des Gegenwindes in Wellington, setzt sich Georgia durch  und beweist Kampfgeist, was ihren tollen Charakter stärkt.
Frischen Wind in die Geschichte bringt Georgias bester Freund Billy, den ich als sehr erfrischend und abwechslungsreich empfunden habe.
Der Schreibstil ist sehr einfach und das Buch war somit leicht zu lesen. Das Ende war meiner Meinung nach etwas abrupt. Man hätte es etwas weiter ausführen können. Die Wellington Saga - Versuchung ist eine leichte Geschichte für  zwischendurch mit Luft nach oben für die Folgebände.
Daher vergebe ich

3/5 Sterne

Dienstag, 30. Mai 2017

Im Tal des Fuchses - Charlotte Link

Hey :) Heute kommt die Rezension zu einem vor mir gestern beendeten Buch "Im Tal des Fuchses"  von Charlotte Link. Viel Spaß beim Lesen :)





 

Allgemein zum Buch:


Titel: Im Tal des Fuchses
Autor/in: Charlotte Link
Genre: Krimi, Thriller
Verlag: Blanvalet
Ersterscheinung: 2012
Seitenanzahl: 576 Seiten
Preis: 22,99€ (Gebundene Ausgabe, aber auch als Taschenbuch erhältlich)

 

Inhalt:


Ein sonniger Augusttag, ein einsam gelegener Parkplatz zwischen Wiesen und Feldern. Vanessa Willard wartet auf ihren Mann, der noch eine Runde mit dem Hund dreht. In Gedanken versunken bemerkt sie nicht das Auto, das sich nähert. Als sie ein unheimliches Gefühl beschleicht, ist es schon zu spät: Ein Fremder taucht auf, überwältigt, betäubt und verschleppt sie. In eine Kiste gesperrt, wird sie in einer Höhle versteckt, ausgestattet mit Wasser und Nahrung für eine Woche. Doch noch ehe der Täter seine Lösegeldforderung an ihren Mann stellen kann, wird er wegen eines anderen Deliktes verhaftet. Und überlässt Vanessa ihrem Schicksal …


Meine Meinung:


Das Buch beginnt mit einem sehr gelungenen Prolog. Der Junge, der später einmal der Entführer sein wird, entdeckt im Kindesalter die Höhle, in der er sein späteres Opfer verstecken wird. Da der Leser aufgrund des Klappentextes ja bereits weiß, was passieren wird, weiß er auch während er den Prolog liest, dass das "DER" Ort sein wird. Ich persönlich fand das sehr interessant und eine gute Idee um einen Einstieg in das Buch zu finden. Zusätzlich wird der Titel des Buches erklärt.
Die Gedanken der Charaktere sind während des gesamten Buchverlaufes gut dargestellt, man versteht sie, kann die Gedanken nachvollziehen und in manchen Situationen sympathisiert man die Charaktere auch.
Der Täter wird von Beginn an vorgestellt, so dass der Leser weiß wer er ist. Bisher habe ich selten Bücher gelesen, in denen das der Fall war, allerdings hat es mich überhaupt nicht gestört, da deshalb andere spannende Ereignisse entstanden sind. Man hat Dinge und Situationen aus seinem Leben erfahren und auch Gedanken seinerseits, was bei mir zur Folge hatte, dass ich teilweise sogar den Täter sympathisiert habe. Das finde ich sehr verblüffend. Charlotte Link bekommt es hin, dass der Leser  den "Bösewicht" sympathisiert und Mitleid mit ihm hat. Es zeugt von ihrem guten Schreibstil und ihrem Talent.
Der Täter wird, kurz nachdem er seine Tat begangen hat, für etwas anderes verhaftet, weshalb die entführte Frau stirbt. Niemand weiß, was mit ihr geschehen ist und vor allem ihr Ehemann leidet darunter. Nach diesem Ereignis geht das Buch mit einem Zeitsprung weiter. Daher komme neue Charaktere hinzu, die aber alle miteinander verstricktn sind, was das Buch wesentlich spannender macht.
Im Verlaufe des Buches geschehen weitere Ereignisse, Entführungen, Vergewaltigungen und weitere Verbrechen, die scheinbar alle im Zusammenhang mit dem Täter stehen, auch wenn er selbst nicht dasfür verantwortlich ist. Er wird außerdem noch bedroht, weil er das Geld von damals immer noch jemandem schuldig ist. Ein Ereignis folgt auf das nächste und der Leser bleibt im Dunkeln. Das macht das Buch super spannend, so dass ich das Buch nicht mehr aus den Händen legen konnte.
Zum Ende des Buches erwartet den Leser eine Überraschung. Charlotte Link hat das Talent einen zu täuschen. Man denkt, man kenne die Charaktere und könnte sie durchschauen, aber das ist keineswegs der Fall. Ich war von dem Ende mega überrascht und konnte es gar nicht glauben, daher hat sich die Spannung bis zum Ende durchgezogen.
Am Ende wird alles großteils aufgeklärt und man hat einen Überblick über die Geschehnisse. Charlotte Link ist eine faszinierende Autorin. Das war zwar erst mein erstes Buch von ihr, aber ich bin jetzt schon überzeugt.
Daher gibt es von mir für dieses Buch

5/5 Sterne

Montag, 29. Mai 2017

Die Gnadenfrist - Mary Higgins Clark

Hallo :) Ich wünsche euch einen tollen Montag und einen guten und angenehmen Start in die Woche. :) Heute kommt meine Rezension zu "Die Gnadenfrist" von Mary Higgins Clark online.Viel Spaß beim Lesen :)





 

Allgemein zum Buch:

Titel: Die Gnadenfrist
Autor/in: Mary Higgins Clark
Genre: Krimi, Thriller
Verlag: Heyne
Ersterscheinung: 2009
Seitenanzahl: 272 Seiten
Preis: 8,99€ (Taschenbuch)

 

 Inhalt:

Eine Frau wird umgebracht. Ihr kleiner Sohn muss dabei zusehen. Steve, der Vater des Jungen, fordert öffentlich die Todesstrafe für den vermeintlichen Mörder, doch dann stellt eine spektakuläre Entführung die Ermittlungen auf den Kopf. Während der Entführer sein teuflisches Vorhaben in die Tat umsetzt, führt die Polizei einen dramatischen, scheinbar aussichtslosen Kampf gegen die Zeit.



 Meine Meinung:

Das Buch beginnt mit einem Prolog, in dem die Protagonisten interviewt werden. Die Problematik und Konflikte des Buches werden hier bereits sehr gut dargestellt, so dass der Leser eine gute Einführung in das Buch bekommt. Die Charaktere werden einem nachvollziehbar vorgestellt, so dass es einem leicht fällt den Überblick zu behalten, was ich persönlich immer sehr wichtig  finde.
Es werden, wie desöfteren bei Mary Higgins Clark, die Kapitel aus Sicht verschiedener relevanter Personen geschrieben, was zur Folge hat, dass der Leser die Geschichte aus verschiedenen Blickwinkeln erleben darf. Dies gelingt Higgins Clark sehr gut und sorgt für Spannung. An manchen Stellen ist das eine Methode den Weitergang einer Handlung hinauszuzögern, da in diesem Buch sehr viel parallel geschieht. Zum einen die Entführung, zum anderen der Mord an der Mutter und zusätzlich noch der vermeintliche Mörder, der auf seine Todesstrafe wartet.
Interessant fand ich aber vor allem die Kapitel aus Sicht des kleinen Sohnes und des Täters. Bei dem Sohn hat die Autorin es geschafft das kindliche Denken super zu beschreiben, aber dennoch die Ängste und den Ernst der Lage nicht außer Acht zu lassen.
Ebenfalls zu erwähnen sind die Nebencharaktere, die super beschrieben werden und nicht vernachlässigt werden. Ich mag den Schreibstil von Mary Higgins Clark sehr, was sich in diesem Buch wieder bemerkbar gemacht hat. Obwohl man aufmerksam lesen muss, um den Überblick zu behalten, liest sich das Buch trotzdem schnell weg und man kann es nicht mehr aus den Händen legen.
Als Leser habe ich richtig mitgefiebert, was zum Beispiel die Hinrichtung des angeblichen Mörders der Mutter anbelangt, aber mich auch gleichzeitig gefragt, was für Motive wohl hinter den Verbrechen stecken. Ich konnte es kaum erwarten das alles zu erfahren.
Jedes einzelne Kapitel beinhaltet so viel Handlung, dass ich euch dazu auch gar nicht viel sagen kann ohne euch etwas zu verraten. Auch wenn das Buch nicht das Längste ist, weist es so viel Inhalt und Geschehnisse vor.
Der Aufbau des Buches ist, würde ich sagen, nicht Mary Higgins Clark typisch, zumindest nicht an allen Stellen, aber gerade das war für mich mal eine gelungene Abwechslung. Das Buch hat mich total mitgenommen und überrascht. Für jeden, der gerne Thriller oder Krimis liest, ist das Buch meinerseits eine echte Empfehlung.
Daher bekommt das Buch von mir

5/5 Sterne

Freitag, 26. Mai 2017

Tagebuch eines Vampirs- Bei Dämmerung - Lisa J. Smith

Hallo :) Ich melde mich schon wieder mit einer neuen Rezension. :D Momentan lese ich einfach so viel ich kann und das ist ziemlich viel, daher bin ich sehr aktiv. Heute geht es um den zweiten Teil der "Tagebuch eines Vampirs" Reihe von Lisa J. Smith, die die Grundlage für die Serie "Vampire Diaries" bildet.



 Allgemein zum Buch:


Titel: Tagebuch eines Vampirs - Bei Dämmerung
Autor/in: Lisa J. Smith
Genre: Fantasy
Verlag: cbt
Ersterscheinung: 2008
Seitenanzahl: 256 Seiten
Preis: 7,95€ (Taschenbuch)


Inhalt:


Damon scheint aus dem erbitterten jahrhundertelangen Kampf mit seinem Bruder Stefano als Sieger hervorgegangen zu sein, denn Stefano ist und bleibt spurlos verschwunden. Doch Elena setzt alles daran, ihre große Liebe wiederzufinden – und sucht auf dem Friedhof die Konfrontation mit Damon. Obwohl sie Stefano bedingungslos liebt, spürt sie die dunkle Faszination, die von seinem atemberaubend schönen Vampirbruder ausgeht. Angezogen und abgestoßen zugleich ist Elena versucht, Damon das zu geben, was er verlangt – ihr Blut! Doch noch hat sie die Willenskraft, sich gegen Damon zu wehren. Trotz eines von Damon heraufbeschworenen Schneesturms macht sie sich auf die verzweifelte Suche nach Stefano. Als sie ihn tatsächlich findet, ist ihr Blut das einzige, was seine Kräfte wieder stärken kann … Doch auch nach ihrer glücklichen Wiedervereinigung bleibt die drohende Gefahr, die von Damon ausgeht. Elena will einen Kampf zwischen ihm und Stefano um jeden Preis verhindern – und so gibt sie schließlich Damon, wonach er verlangt. Ein folgenschwerer Fehler! Denn nun bekämpfen sich die Brüder auf Leben und Tod …
Währenddessen scheint eine unbestimmte, dunkle Macht im Hintergrund alle Fäden in der Hand zu halten und Unheil über Fell’s Church zu bringen. Steckt tatsächlich Damon dahinter – oder hat noch eine andere Macht ihre Finger im Spiel?


 Meine Meinung:


Zuerst einmal möchte ich ausnahmsweise auf das Cover eingehen. Ich finde es nicht sonderlich schön und auch nicht sonderlich passend zu dem Buch. Es stellt zwar das Düstere dar, das auch im Buch vertreten ist, ansonsten gefällt es mir aber überhaupt nicht.
Unabhängig vom Cover erzähl ich euch jetzt, wie mir der Inhalt gefallen hat.
 Die Rezension kann Spoiler zum ersten Teil der Reihe enthalten.

Die erste Sache, die mir in diesem Buch sehr aufgefallen ist ist, dass Elena ein sehr eigensinniger Charakter ist. Sie setzt durch, was sie sich vornimmt und geht dabei sehr stur vor. Das hat sich bemerkbar gemacht, als sie Stefano unbedingt finden möchte. Jeder versucht es ihr das auszureden und im Endeffekt hört sie nur auf sich selbst. Ich persönlich muss sagen, dass mir die Elena in den Büchern nicht ganz so gut gefällt. Wahrscheinlich liegt es daran, dass ich den Vergleich zu der Serien Elena habe.
Elena glaubt jedenfalls an Stefanos Unschuld und versucht dies den anderen zu beweisen, allerdings sieht ihre Lage ziemlich schlecht aus. Die Auswirkungen bekommt sie direkt zu spüren. Von der damaligen beliebten Schülerin wird sie zu einer, der komische Blicke zugeworfen werden.
Für mich ein sehr positiver Punkt ist, dass die Magie in diesem Buch eine Rolle spielt. Es liegt zwar auf der Hand, aber mir gefallen "magische" Bücher. Außerdem wird das Buch von vielen Geheimnissen geprägt und ich liebe es Bücher zu lesen, in denen viele Menschen Geheimnisse haben.
Stefano und Elena gehen gemeinsam gegen Damon vor, da sie die einzigen sind, die wissen wie gefärhlich Damon ist. Gerade das macht es spannend, dass niemand die Gefahr ahnt, die von Damon ausgeht. Als Bonnie sich Damon dann auch noch nährt müssen Elena und Stefano noch schneller handeln.
Desweiteren wird Elenas Tagebuch gestohlen, in dem sie all ihre privaten Dinge, die zuletzt vor allem Stefano betrafen aufgeschrieben hat. Sie hat Angst, dass die Worte, die sie dort hineingeschrieben hat, an die "Öffentlichkeit" gelangen und versucht dies zu verhindern.
Als Vickie Donovan, die im ersten Buch angegriffen worden ist, scheinbar auch noch zum Vampir wird ist klar, dass Damon aufgehalten werden muss. Jedoch fühlt Elena sich von Mal zu Mal immer mehr zu ihm hingezogen und verabscheut ihn zugleich.
Zu allem Übel fängt Elena das Schlafwandeln an und beginnt Albträume zu haben, die nichts Gutes verheißen. Alles läuft auf das Ende hinaus. Das Ende war ein sehr guter Cliffhanger und obwohl ich kein eingefleischter Fan dieser Reihe bin, bin ich doch neugierig auf den dritten Teil geworden.
Das Buch hat mir wesentlich besser gefallen als der erste Teil. Es war durchgängig eine Spannung vorhanden und die düstere und gruselige Stimmung hat einen mitfiebern lassen. Der einzige Kritikpunkt den ich zu vermerken habe ist, dass mir die Beziehung von Elena und Stefano an vielen Stellen einfach zu kitschig ist. Das ist nicht so meins, aber alles in Allem war das Buch trotzdem überzeugend.
Daher gibt es von mir

4/5 Sterne
 

Schlaf wohl, mein süßes Kind - Mary Higgins Clark

Hallo, ich wünsche euch allen einen schönen Freitag und ein erholsames Wochenende :) Heute möchte ich euch noch eine Rezension zu "Schlaf wohl, mein süßes Kind" von Mary Higgins Clark schreiben. Viel Spaß beim Lesen :)


 Allgemein zum Buch:


Titel: Schlaf wohl, mein süßes Kind
Autor/in: Mary Higgins Clark
Genre: Thriller
Verlag: Heyne
Ersterscheinung: 1992
Seitenanzahl: 320 Seiten
Preis: 9,95€ (Taschenbuch)




Inhalt:

Als die junge Modeboutiquenbesitzerin Neeve vom spurlosen Verschwinden Ethel Lambstons hört, will sie nicht glauben, dass ihre Stammkundin, eine elegante Frau, ohne passende Garderobe einfach verreist sein könnte. Vor allem nicht, weil es sich um die berüchtigtste Gesellschaftskolumnistin der Branche handelt. Neeves Verdacht bestätigt sich – und bringt ihr eigenes Leben in Gefahr.



Meine Meinung:

Da viele das Buch sehr gut finden,möchte ich zuerst vorwegnehmen, dass ich sehr hohe Erwartungen an Mary Higgins Clark Bücher habe, weshalb meine Bewertung vielleicht nicht unbedingt mit der Masse übereinstimmt.

Neeve ist eine junge Modeboutiquebestizerin, die bereits einen Schicksalsschlag in ihrem Leben erleben musste. Ihre Mutter wurde ermordet als sie zehn Jahre alt war. Ihr Vater, der damals eine der besten Polizisten New Yorks war, hat damit bis heute zu kämpfen. Der Mord an seiner Frau konnte nie aufgeklärt werden. Und genau dort beginnt die Geschichte des Buches.
Neeves Vater hat aufgrund seines Berufes viele Feinde, weshalb die Familie in Gefahr ist. Am Anfang des Buches wird Ethel Lambston ermordet, die in regelmäßigem Kontakt zu Neeve steht. Die Art der Ermordung ähnelt sehr der Ermordung von Neeves Mutter. Und hier beginnt es bereits mysteriös zu werden. Es wird schnell klar, dass auch Neeve sich bereits in Gefahr befindet. Das war zu erwarten, aber trotzdem macht es das Buch spannender. Regelmäßig wird aus der Sicht desjenigen geschrieben, der Neeve ermorden soll. Sowas gefällt mir  sehr  gut, da man mitbangt und zwischendurch eine andere Perpektive geboten bekommt.
Allgemein wurden viele Textpassagen aus Sicht jedes im Buch wichtigen Charakters geschrieben. Das hatte zur Folge, dass man schnell wusste wer wer ist und mit wem wie in Verbindung steht. Es hat mir sehr geholfen den Überblick zu behalten.
Natürlich gibt es viele Verdächtige, die ein Motiv gehabt hätten, Ethel zu ermorden, was die Spannung hebt. Man rätselt wie gewöhnlich mit und wägt ab, wer es denn wirklich getan haben könnte.
Als dann die Leiche Ethels entdeckt wird und somit die Sicherheit gegeben ist, dass sie nicht verreist ist, wie Neeve anfänglich gedacht hat, wird es gefährlicher und spannender. Neeve beginnt mit der Polizei zusammenzuarbeiten, da sie vor allem Ethel sehr gut kennt und ihnen damit behilflich sein kann. Sie versuchen gemeinsam die Puzzleteile zum Mord zusammenzufügen und sind sich dabei nicht bewusst in welcher Gefahr sie sich bereits befinden.
Das Ende ist logisch nachvollziehbar wird gut erklärt und lässt keine Frage offen.
Kommen wir nun zu den Kritikipunkten, die ich leider nennen muss. Meiner Meinung war das Buch vorhersehbar. Ich weiß nicht,ob es an meiner Intuition liegt oder ob ich einfach aufmerksam gelesen habe, jedoch habe ich gewusst wer der Mörder ist und war daher überhaupt nicht überrascht. Ich habe fast mit den Augen gerollt, als ich erfahren habe, dass es sich tatsächlich um den Charakter handelt.
Außerdem haben mir die für Mary Higgins Clark untypisch langen Kapitel nicht gefallen. Wenn ich richtig geschaut habe, hat das längste fast 50 Seiten. Irgendwann mag man dann einfach nicht mehr. Ich persönlich finde es besser, wenn das Ende das Kapitels in Sicht ist. Man ist motivierter und kann sich das Buch besser einteilen.
Vermutlich hatte ich einfach zu hohe Erwartungen an das Buch, aber von mir gibt es "nur"

3,5/5 Sterne


Mittwoch, 24. Mai 2017

Hex Hall-Wilder Zauber - Rachel Hawkins

Hallo :) Ich wünsche euch einen schönen Mittwochabend. Dieser Beitrag ist die Rezension zu dem ersten Teil der Hex Hall Reihe von Rachel Hawkins. Viel Spaß beim Lesen :)





Allgemein zum Buch:


Titel: Hex Hall - Wilder Zauber
Autor/in: Rachel Hawkins
Genre: Fantasy
Verlag: Lyx
Ersterscheinung: 2010
Seitenanzahl: 304 Seiten
Preis: 9,95€ (Taschenbuch)

 

Inhalt:


Sophie Mercer ist eine Hexe. Doch die Sache mit der Magie klappt noch nicht so richtig. Als sie einer Mitschülerin helfen will, endet dies mit derart katastrophalen Folgen, so dass ihre Mutter sie an die Hecate Hall schickt, ein Internat für junge Hexen, Gestaltwandler und Feen. Dort teilt sich Sophie ein Zimmer mit der einzigen Vampirin der Schule. Bald nach ihrer Ankunft versucht ein Trio dunkler Hexen, sie für ihren Zirkel zu gewinnen. Und Sophie verliebt sich Hals über Kopf in den traumhaft gut aussehenden Hexer Archer -- den Herzensbrecher von Hecate Hall. Da werden auf dem Campus einige Hexen angegriffen, und der Verdacht fällt auf Sophies Zimmergenossin.


 Meine Meinung:

 Die Reihe ist ziemlich unbekannt und dennoch habe ich sie bei einer Buchbloggerin über Instagram entdeckt, die sehr davon geschwärmt hat. Ich selbst wäre vermutlich nicht auf die Idee gekommen mir die Bücher zuzulegen, wenn diese Buchbloggerin nicht eine tolle Empfehlung ausgesprochen hätte. Und sie hat Recht behalten, das Lesen hat sich gelohnt!

Zuerst möchte ich erwähnen, dass es mir sehr gefallen hat, dass auf die Hecate Hall verschiedene Wesen gehen. Es handelt sich hierbei wie bereits erwähnt nicht nur um Hexen und somit entsteht eine Vielfalt, die das Buch für mich interessanter gemacht hat. Zusätzlich liebe ich Internats- oder Akademiegeschichten und dieses Buch erfüllt das perfekt.
Sophie Mercer ist ein sehr toller Charakter, mit dem man sympathisiert. Die Beschreibung ihrer Charakterzüge kommt nicht zu kurz und die Autorin hat mir ihrem Schreibstil allgemein Klasse bewiesen. Was natürlich nicht fehlen darf ist der Junge, in den sich Sophie verliebt. Archer ist zwar nicht mein männlicher Lieblingscharakter, aber dennoch sind die beiden anfangs zusammen sehr süß.
Im Verlauf des Buches passieren immer mehr komische und seltsame Dinge, die sich nicht erklären lassen. Das baut Spannung auf. Es wird Sophies Zimmergenossin und einzige Freundin an der Schule Jenna verdächtigt. Und das nur weil sie ein Vampir ist. Sophies glaubt allerdings an ihre Unschuld und versucht dies zu beweisen.
Die Freundschaft zwischen Sophie und Jenna fand ich sehr positiv. Man merkt, wie Sophie für Jenna einsteht und wie sich langsam eine Bindung zwischen den Beiden aufbaut. Und da Jenna Sophies einzige Freundin ist findet man Jenna automatisch sympathisch, auch wenn ich zwischendrin Zweifel hatte, ob sie unschuldig oder schuldig ist.
Am besten gefallen hat mir die unfassbare und überraschende Wende am Ende des Buches, mit der ich persönlich gar nicht mehr gerechnet habe. Klar man erwartet ein spektakuläres Ende, aber dieses hat meine Erwartungen doch übertroffen. Sowohl Archer, als auch Sophie verbergen ein Geheimnis und die werden dem Leser am Ende des Buches präsentiert. Wie bereits gesagt hatte ich damit überhaupt nicht gerechnet.
Der Schluss ist auch dafür verantwortlich, dass ich mir unbedingt den zweiten Teil zulegen muss und euch hiermiert empfehle den ersten Teil zu lesen, für die, die es noch nicht getan haben;) Eine viel zu unterschätzte und unbekannte Buchreihe.
Mein Fazit:

4/5 Sterne

Dienstag, 23. Mai 2017

Zeit im Wind - Nicholas Sparks

Schönen Dienstag wünsche ich euch!:) Gestern habe ich das relativ kurze Buch "Zeit im Wind" von Nicholas Sparks beendet. Hier ist meine Rezension dazu, viel Spaß beim Lesen :)





Allgemein zum Buch:


Titel: Zeit im Wind
Autor/in: Nicholas Sparks
Genre: Liebesroman
Verlag: Heyne
Ersterscheinung: 2011
Seitenanzahl: 240 Seiten
Preis: 9,99€ (Taschenbuch)

 

Inhalt:


Es ist das letzte Highschool-Jahr für den draufgängerischen, überall beliebten Landon, als er sich beim Schulball notgedrungen mit der Außenseiterin Jamie arrangieren muss. Vollkommen überraschend aber wandelt sich Landons anfängliche Herablassung Jamie gegenüber, sobald er sie näher kennenlernt, und eine zarte erste Liebe erwächst. Allzu schnell ziehen Schatten über dem jungen Glück auf, als Jamie Landon ihr lang gehütetes erschütterndes Geheimnis preisgibt. Er wehrt sich mit allen Mitteln gegen das scheinbar Unabwendbare: Er ist bereit, alles für seine große Liebe zu tun.



Meine Meinung:

Um ehrlich zu sein war ich anfangs etwas skeptisch was das Buch betrifft. Es hat "nur" knapp 240 Seiten und hat mich nicht direkt angesprochen. Allerdings liebe ich Nicholas Sparks Bücher und habe somit beschlossen dem Buch eine Chance zu geben. Es hat sich definitiv gelohnt!
Zu Beginn dieser Rezension möchte ich den Prolog loben. Er wird aus der Perspektive des Protagonisten erzählt, aber knapp 40 Jahre nach dem eigentlichen Geschehen. Landon selbst macht bereits hier darauf aufmerksam, wie traurig seine Geschichte werden wird, was bei dem Leser Spannung und Neugierde hervorruft. Im ersten Kapitel wird dann begonnen die Geschichte mit Rückblicken zu erzählen. Das hat mir sehr gut gefallen, da man gleich ein Gefühl dafür bekommt, wie der Protagonist 40 Jahre später darüber denkt. Es sind sozusagen zwei unterschiedliche Menschen, die dargestellt werden, die aber doch die gleiche Person sind.
Sparks führt die Charaktere, um die es sich in der Geschichte dreht, sehr gut ein. Über jeden wird etwas Persönliches erzählt, das die Lebensgeschichte sehr gut präsentiert. Man hat somit das Gefühl sich in jeden Charakter hineinversetzen zu können.
Wie bereits im Klappentext erwähnt wird, erzählt "Zeit im Wind" eine klassische Handlung. Ein sehr beliebter Junge hat gezwungener Maßen etwas mit einer Außenstehenden zu tun und will dies eigentlich gar nicht. Doch während der Unternehmungen mit diesem Mädchen verändert der Junge sich schleichend. Landon möchte zu Beginn gar nichts mit der religiösen Jamie zu tun haben und gibt sich nur aus Nettigkeit mit ihr ab. Von Zeit zu Zeit merkt Landon jedoch wie sehr Jamie ihn bereits verändert hat und verliebt sich in sie. Hier wird das Dilemma von Teenagern dargestellt. Gebe ich mich mit "der" ab, weil ich sie nett finde, riskiere damit aber meinen Ruf? Oder mach ich einen auf cool und ignoriere sie, nur um bei meinen Freunden besser anzukommen? Ich finde es gut, dass dieses Thema in dem Buch dargestellt wird und bin der Meinung, dass Landon sich für das Richtige entscheidet.
Was das Buch hingegen richig emotional macht ist die Wende gegen Ende. Jamie erzählt Landon ein großes Geheimnis, das ihn völlig aus der Bahn wird. Die Geschichte ging mir in diesem Moment sehr nahe, noch näher als vorher schon.
Auch wenn die Handlung meiner Meinung nach sehr vorhersehbar war, fand ich das Buch einfach gut. Es hat mich nicht gestört, dass man erahnen konnte was als Nächstes passiert, da die Geschichte mich so berührt hat und Tiefgang hat. Ich persönlich habe mir nicht nur Gedanken darum gemacht, wie die Charaktere sich in den jeweiligen Situationen fühlen müssen, sondern mich auch gefragt wie ich reagiert hätte. Ich finde es positiv, wenn eine Buch solch eine Wirkung auf einen hat.
Daher gibt es von mir

5/5 Sterne

Eine echte Überraschung!

Montag, 22. Mai 2017

Silber- Das dritte Buch der Träume - Kerstin Gier

Guten Morgen :) Soeben habe ich den finalen Teil der Silber- Trilogie beendet und werde euch jetzt direkt die Rezension dazu schreiben :) Viel Spaß beim Lesen und einen schönen Start in die neue Woche ;)


 Allgemein zum Buch:


Titel: Silber - Das dritte Buch der Träume
Autor/in: Kerstin Gier
Genre: Fantasy
Verlag: Fischer FJB
Ersterscheinung: 2015
Seitenanzahl: 464 Seiten
Preis: 19,99€ (Gebundene Ausgabe)

 Inhalt:


Es ist März, in London steht der Frühling vor der Tür – und Liv Silber vor drei Problemen. Erstens: Sie hat Henry angelogen. Zweitens: Die Sache mit den Träumen wird immer gefährlicher. Arthur hat Geheimnisse der Traumwelt ergründet, durch die er unfassbares Unheil anrichten kann. Er muss unbedingt aufgehalten werden. Drittens: Livs Mutter Ann und Graysons Vater Ernest wollen im Juni heiraten. Und das böse Bocker, die Großmutter von Grayson, hat für die Hochzeit ihres Sohnes große Pläne, allerdings ganz andere als die Braut.
Liv hat wirklich alle Hände voll zu tun, um die drohenden Katastrophen abzuwenden …


 Meine Meinung:


Auf den dritten und damit auch letzten Teil dieser unglaublichen Reihe habe ich mich wirklich sehr gefreut. Damals habe ich mir das Buch direkt nach dem Erscheinungstermin gekauft und jetzt, als ich es zum zweiten Mal gelesen habe, hat es mir sogar noch besser gefallen als beim ersten Mal.

Wie bereits im Klappentext erwähnt wird, stehen in diesem Buch viele Ereignisse an. Es geschieht sowohl familiär, als auch "träumerisch" eine Menge. Das Buch verspricht viel und kann seine Versprechen auch halten.
Kann Spoiler zu den ersten beiden Teilen enthalten!
Beretis zu Anfang wird deutlich was für eine Gefahr Arthur und Anabel darstellen. Liv und Henry wissen nicht was sie zu erwarten haben und müssen theoretisch immer mit dem Schlimmsten rechnen. Doch nicht nur Liv und Henry betrifft das Problem, nein auch Grayson, der in dem dritten Teil sich entschließt wieder mit in dem Traumkorridor zu gehen. Mir hat das sehr gut gefallen, da ich Grayson einfach nur toll finde und er so in das Geschehen wieder mehr mit eingebunden ist.
Ordentlich Turbulenzen bringt Matt in die Geschichte. Er ist der neue, alte Nachbar der Spencers und somit trifft auch Liv auf ihn. Ohne zu viel verraten zu wollen sage ich nur, Matt bringt etwas Probleme in die Beziehung von Liv und Henry oder besser gesagt vor allem in Livs Leben. Er stellt auf einer andere Ebene Komplikationen dar, die das Buch meiner Meinung nach attraktiver gestalten.
Im Verlauf der Handlung treten immer mehr scheinbar manipulierte Menschen in den Vordergrund. Liv, Henry und Grayson versuchen herauszufinden wer dafür verantwortlich ist, allerdings drängt die Zeit, da die Menschen sich und andere in Lebensgefahr bringen. Das verleiht dem Buch eine Unberechenbarkeit, so dass auch der Leser absolut nicht weiß was als Nächstes geschieht.
Ebenfalls sehr gut gefallen hat mir mal wieder die familiäre Geschichte, die hier erzählt wird. Die Spencers, ja sogar Florence, sind mir während der drei Bücher sehr ans Herz gewachsen, weswegen es mir Spaß gemacht hat die familiären Szenen zu lesen und mitzuerleben, wie die Familie immer mehr zusammenwächst. Ein wahres Highlight ist da die Hochzeit von Ernest und Livs Mutter. Die Planungen, die Meinungsverschiedenheiten und die Hochzeit an sich. Zu Beginn des ersten Buches fand ich Ernest zwar seltsam, aber jetzt im dritten Teil habe ich mich über die Hochzeit der beiden sehr gefreut.
Jedoch steht neben all den positiven Dingen natürlich immer noch die Traumgeschichte im Vordergrund. Vermehrte Attacken auf Menschen in Livs und Henrys Umfeld machen das Buch dort sehr spannend und verlocken den Leser weiterlesen zu wollen. Ich habe das Buch in zwei Tagen durchgelesen und konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Man selbst versucht dahinterzukommen wer nun wirklich wofür verantwortlich ist und macht sich Gedanken, was wohl alles noch bis zum Ende passieren wird.
Worauf ich mich sehr gefreut habe, war die Aufdeckung von Secrecy. Ich denke das hat jeden, der die Reihe gelesen hat, brennend interessiert, da Secrecy einfach der Feinschliff des Buches war oder wie man auch sagen würde die Kirsche auf der Torte. In diesem Buch dürfen wir nun endlich erfahren wer es denn wirklich ist. Und ich muss sagen mich hat es doch in Teilen sehr überrascht.
Am Ende des Buches entsteht  eine tolle Harmonie. Die Spencers sind endlich eine richtige Familie und akzeptieren sich als solche. Das Ende ist zufriedennstellend und ergibt Sinn. Es fügt sich alles zusammen und ergibt einen logischen Komplex.
Zum Schluss möchte ich nochmal anmerken, dass in diesem Buch auch die Emotionalität nicht zu kurz gekommen ist, was in den ersten beiden Teilen etwas mehr der Fall war.
Dieses Buch ist ein super Abschluss der Reihe und hat mir persönlich auch am besten von allen dreien gefallen. Daher gibt es

4,5/5 Sterne

Samstag, 20. Mai 2017

Silber- Das zweite Buch der Träume - Kerstin Gier

Heute habe ich den zweiten Teil der Silbertrilogie beendet und möchte jetzt die Rezension für euch schreiben. Viel Spaß beim Lesen und einen schönen Samstagabend wünsche ich euch :)




 Allgemein zum Buch:

Titel: Silber - Das zweite Buch der Träume
Autor/in: Kerstin Gier
Genre: Fantasy
Verlag: Fischer FJB
Ersterscheinung:2014
Seitenanzahl: 416 Seiten
Preis: 19,99€ (Gebundene Ausgabe)
 

 Inhalt:

Liv ist erschüttert: Secrecy kennt ihre intimsten Geheimnisse. Woher nur? Und was verbirgt Henry vor ihr? Welche düstere Gestalt treibt nachts in den endlosen Korridoren der Traumwelt ihr Unwesen? Und warum fängt ihre Schwester Mia plötzlich mit dem Schlafwandeln an?
Albträume, mysteriöse Begegnungen und wilde Verfolgungsjagden tragen nicht gerade zu einem erholsamen Schlaf bei, dabei muss Liv sich doch auch schon tagsüber mit der geballten Problematik einer frischgebackenen Patchwork-Familie samt intriganter Großmutter herumschlagen. Und der Tatsache, dass es einige Menschen gibt, die noch eine Rechnung mit ihr offen haben – sowohl tagsüber als auch nachts …

Meine Meinung:

Wie meistens beginne ich erst einmal mit den Charakteren. In diesem zweiten Buch der Reihe wird Livs Charakter perfekt in Szene gesetzt. Sie ist ein sehr taffes Mädchen, was sie in diesem Buch sehr oft sein muss. Von dem Großteil ihres Umfeldes bekommt sie nämlich ordentlich Gegenwind und muss sich gegen diese durchsetzen. Doch das meistert sie mit Bravour und unterhält den Leser währendessen noch.
Die Beziehung zwischen den Charakteren entwickelt sich im Verlauf der Geschichte. Einige zum Positiven, andere zum Negativen. Vor allem zwischen Liv und Henry häufen sich die Beziehungsprobleme, doch das hat mir in gewisser Weise gefallen, da ich es langweilig finde, wenn Paare über eine Buchreihe immer glücklich sind. Man hat mitgefiebert und mitgebangt um deren Beziehung.
Bereits in meiner Rezension zum ersten Silberteil habe ich erwähnt wie sehr ich Grayson mag und das hat sich in diesem Buch nur noch mehr verstärkt. Kerstin Gier hat mit ihm einen wundervollen, tollen Charakter zum Verlieben geschaffen.

Nun zur eigentlichen Handlung.
(Eventuelle Spoiler zum ersten Teil)
Nachdem Anabel in einer Psychatrie ist, denken Liv und die Jungs, dass das Problem gelöst ist, dennoch wandern sie nachts weiter im Traumkorridor entlang. Zu deren Überraschung scheinen sie jedoch nicht alleine im Korridor herumzuschwirren, da sie vermehrt Geräusche hören und sowohl das Gefühl beobachtet als auch verfolgt zu werden haben. Es bahnen sich somit erneut seltsame Ereignisse an.
Liv und Henry lernen während ihren Träumen im Korridor einen Mann namens Senator Tod kennen und versuchen herauszufinden was es mit ihm auf sich hat. Es ist dabei unklar woher er kommt, wer er ist und vor allem wer ihn geschickt hat.
Ebenfalls seltsam ist, dass Mia anfängt schlafzuwandeln und dies auch vermehrt tut. Dabei bringt sie sich des Öfteren in Lebensgefahr. Grayson vermutet zunehmend, dass jemand dahintersteckt und ihnen schaden möchte. Sie stellen wilde Vermutungen an, doch im Endeffekt finden sie keine eindeutigen Beweise für ihre Vermutungen.
Während des Lesens dachte ich immer ich wüsste wer dafür verantwortlich ist, jedoch hat das Buch einen sehr in die Irre geführt. Das fand ich durchaus sehr positiv, da es mir persönlich besser gefällt wenn ein Buch nicht sonderlich durchschaubar ist.

Im Hinblick auf die gesamte Handlung hatte ich allerdings das Gefühl, dass die eigentliche Handlung etwas unscheinbar war und dahingeschlichen ist. Auch das ist aber nicht schlimm, da Kerstin Giers Schreibstil so super ist, dass selbst die "banalen" Situationen mit Freunden und Familie einfach toll zu lesen sind und einem gefallen. Das Buch ist schnell und flüssig zu lesen und Spaß dabei ist garantiert.
Zum Schluss gibt es mal wieder einen kleinen Cliffhanger, der Spannung auf das dritte Buch ausübt.
Ich fand das Buch super, daher gibt es von mir

4/5 Sterne

Donnerstag, 18. Mai 2017

Silber- Das erste Buch der Träume - Kerstin Gier

Hallöchen :) Heute ist ja mal wieder super Wetter, weshalb ich ordentlich draußen gelesen habe und den ersten Teil der Silber - Trilogie beendet habe. Und hier kommt für euch die Rezension :)  Viel Spaß beim Lesen :)♥


 Allgemein zum Buch:


Titel: Silber -Das erste Buch der Träume
Autor/in: Kerstin Gier
Genre: Fantasy
Verlag: Fischer FJB
Ersterscheinung: 2013
Seitenanzahl: 416 Seiten
Preis: 19,99€ (Gebundene Ausgabe)


 Inhalt:


Geheimnisvolle Türen mit Eidechsenknäufen, sprechende Steinfiguren und ein wildgewordenes Kindermädchen mit einem Beil … Liv Silbers Träume sind in der letzten Zeit ziemlich unheimlich. Besonders einer von ihnen beschäftigt sie sehr. In diesem Traum war sie auf einem Friedhof, bei Nacht, und hat vier Jungs bei einem düsteren magischen Ritual beobachtet.
Zumindest die Jungs stellen aber eine ganz reale Verbindung zu Livs Leben dar, denn Grayson und seine drei besten Freunde gibt es wirklich. Seit kurzem geht Liv auf dieselbe Schule wie die vier. Eigentlich sind sie ganz nett.
Wirklich unheimlich – noch viel unheimlicher als jeder Friedhof bei Nacht – ist jedoch, dass die Jungs Dinge über sie wissen, die sie tagsüber nie preisgegeben hat – wohl aber im Traum. Kann das wirklich sein? Wie sie das hinbekommen, ist ihr absolut rätselhaft, aber einem guten Rätsel konnte Liv noch nie widerstehen …


Meine Meinung:

Die Protagonistin Liv ist 15 Jahre alt und zieht mit ihrer Mutter, ihrer kleinen Schwester Mia und deren Kindermädchen Lottie zum wiederholten Male um. Daraus besteht aber das gewöhnliche Leben der beiden Mädchen. Ihre Eltern sind geschieden und ihre Mutter hat ein Job, durch den sie viel reisen muss. Dieser Umzug soll nun aber ein endgültiger sein. Es geht nach London zu dem neuen Freund ihrer Mutter, der ebenfalls zwei Kinder hat. Es sind Zwillinge, ein Junge und ein Mädchen, die zwei Jahre älter als Liv sind. Das neue Familienleben und dazu noch die mysteriösen Ereignisse (im Inhalt geschildert) sollen Livs Leben ganz schön verändern.

Beginnen möchte ich mit einem etwas unwesentlichen Punkt, der mich aber sehr gefreut hat. Die Silbertrilogie spielt genau wie die vorherige Edelsteintrilogie von Kerstin Gier in London. Ich liebe London und Gier stellt diese Stadt immer so schön dar, dass man das Gefühl hat man würde selbst dort leben.
Auch Liv die Protagonistin hat mich trotz ihrer aufgeweckten Art und Neugier überzeugen können. Man kann sich gut in sie hineinversetzen, ihre Art und Weise lockert das Buch an manchen Stellen auf und man merkt, dass die Autorin sich mal wieder reichlich Mühe mit den Charakteren gegeben hat. Etwas ungewohnt war es für mich, dass die Protagonistin jünger ist als ich selbst, aber das hat sich relativ schnell gelegt, da jeder die Teenagerzeit noch in guter Erinnerung hat und man daher Parallelen ziehen kann und sich mit Liv in einigen Punkten indentifizieren kann.
Die Familiensituation wird sehr gut geschildert und auch wenn dies zu Beginn nicht reibungslos abläuft, entsteht daraus doch eine schöne Geschichte. Gerade die geschwisterliche Beziehung, die sich zwischen Liv und Grayson entwickelt hat, finde ich toll, was vermutlich daran liegt, dass ich den Grayson einfach liebe...Florence hingegen, die neue Stiefschwester ist anfangs sehr nervig und zickig, schafft damit zwar einen Ausgleich zu den anderen Charakteren, gewinnt aber nicht sonderlich an Sympathien.
Ein weiterer sehr nennenswerter Charakter und einer der liebenvollsten Nebencharaktere, die ich wohl je kennenlernen durfte, ist die Nanny von Liv und Mia, die sich hervorragend um die beiden kümmert und ein Teil der Familie ist. Es wird schnell deutlich, wie wichtig sie den beiden Mädchen ist und umgekehrt.
Spannend wird es, als Liv von ihrem neuen Bruder und ein paar anderen Jungs aus der Schule träumt und dieser Traum ziemlich gruselig ist. Liv, die Geheimnisse liebt, versucht dem auf den Grund zu gehen und ahnt nicht in welche Gefahren sie sich damit begibt.
Ein sehr schönes Detail in diesem Buch finde ich ist die Gestaltung des Traumkorridors, wo jeder seine eigene personalisierte Traumtür hat, die sich durch die Vorlieben des jeweiligen Menschen gestaltet. Die Traumwelt, in die man eintaucht, ist interessant und man erlebt viele unterschiedliche magische Dinge. Ich persönlich liebe es mich in andere Welten zu versetzen, da ich ja auch ein absoluter Fantasyfan bin und das ist in diesem Buch mit den Träumen möglich. Allerdings entspricht das eigentliche Thema des Buches meiner Meinung nach dem klassischen Fantasyroman, was ich aber zusätzlich als einen Pluspunkt ansehe.
 Ein großer Teil des Geschehens spielt sich in den Traumbegegnungen ab und auch fast nur da lernt Liv die "Jungs" kennen, jedoch hat mich das gar nicht gestört. Es ist mal etwas anderes, aber überraschend positiv.
Der einzige kleine Kritikpunkt, den ich eventuell zu nennen habe ist, dass mir erst ein wenig die Action gefehlt hat, die jedoch zum Ende da war mit einer sehr unerwarteten Wendung. Das Ende ist unberechenbar und mehr als überraschend. Es deutet auf einen vielversprechenden zweiten Teil hin, auf den ich mich bereits freue.
Nebenbei entsteht in dem Buch natürlich auch eine Liebesgeschichte zwischen Liv und einem der Jungs. Diese darf natürlich nicht fehlen und bereichert das Buch.
Zuletzt möchte ich noch den Tittle Tattle Blog erwähnen, der ein wenig Gossip Girl ähnelt, für die die die Serie kennen;). Der Blog wird von einem anonymen Schüler der Frognal Academy geschrieben, der den neuesten Klatsch und Tratsch postet. Dabei werden oft auch Geheimnisse aufgedeckt. Der Blog lockert das Buch auf und es gab permanent etwas, auf das ich mich beim Lesen zusätzlich gefreut habe;)
Als Fazit kann ich sagen, dass mich das Buch gut gefallen hat.

4/5 Sterne

  

Mittwoch, 17. Mai 2017

Das Haus am Potomac - Mary Higgins Clark

Hallo meine Lieben :)
Ich habe mich leider etwas länger nicht bei mehr euch gemeldet, da ich knapp eine Woche in Paris war. Jetzt kommt aber eine Rezension zu dem heute beendeten Buch "Das Haus am Potomac" von Mary Higgins Clark. Viel Spaß beim Lesen :)

  
  

 Allgemein zum Buch:


Titel: Das Haus am Potomac
Autor/in: Mary Higgins Clark
Genre: Roman, Thriller, Krimi
Verlag: Heyne
Ersterscheinung: 1993
Seitenanzahl: 369 Seiten
Preis: 8,99€ (Taschenbuch, meist nur noch gebraucht erhältlich)

 Inhalt:


Die junge erfolgreiche Fernsehjournalistin Patricia Traymore will dem Trauma ihrer Kindheit, das sie immer noch schwer belastet, endlich auf die Spur kommen. Ihre Eltern waren damals gewaltsam zu Tode gekommen, und sie weiß, dass sie nur in dem Haus, in dem sie starben, die Wahrheit herausfinden kann, die sie tief in ihrem Unterbewußtsein erahnt. Trotz anonymer Warnungen fährt sie an den Ort der schrecklichen Tat – und gerät in ein gefährliches Netz von Verstrickungen …


Meine Meinung: 


Wie ihr bereits wisst, bin ich ein absoluter Fan von Mary Higgins Clark und habe schon einige ihrer Bücher gelesen. Zu Anfang dieses Buches wurde schnell, wie üblicher Weise klar, dass die Protagonistin sehr viele Geheimnisse mit sich trägt, was für Spannung und Interesse gegenüber des Charakters sorgt. In diesem Fall fand ich die Protagonistin anschaulich dargestellt, vielleicht ein bisschen oberflächig, was meines Erachtens nach in Krimis bzw. Thrillern öfter der Fall ist.
In dem letzten Buch, das ich von der Autorin gelesen habe (siehe meine letzte Rezension) fehlte mir etwas die parallel laufende Handlung. Diese war in dem Buch aber wieder vorhanden, was mir sehr gut gefallen hat, da ich einfach der Meinung bin, dass es das Buch etwas komplizierter gestaltet und es daher nicht so offentsichtlich ist. Es entstehen mehrere Verstrickungen der Geschichten und der Charaktere, was mir persönlich gefällt.
Pat Traymore bekommt im Verlaufe des Buches Drohanrufe und -briefe. Hier wird auch ab und zu aus Sicht des "Täters" geschrieben. Wie bereits in vorherigen Rezensionen erwähnt, mag ich Kapitel aus Sicht der Täter in diesem Genre immer sehr gerne lesen, so dass das auch in diesem Buch ein Plus darstellt.
Pats Auftrag eine Sendung über die Senatorin Abigail Jenkins zu machen, heitzt das ganze Geschehen etwas an, da deren Familien mehr miteinander zusammenhängen, als beide anfangs ahnen. Auch Abigail spielt hier somit eine sehr wichtige und Neugier erweckende Rolle.
Fängt man das Buch an zu lesen, wird einem ziemlich schnell bewusst, dass die Protagonistin sich in Gefahr befindet. Das Buch weist einige Stellen auf, bei denen man während des Lesens mitzittert.
Auch die Senatorin hat einige mysteriöse Ereignisse erlebt und scheinbar Geheimnisse vorzuweisen. Als Leser versucht man in solchen Momenten mitzurätseln und Verknüpfungen herzustellen. Das ist Mary Higgins Clark in diesem Roman wieder einmal gelungen. Zusätzlich hat sie ihr Talent bewiesen mehrere  und damit auch möglichst viele Charaktere so undurchsichtig darzustellen, dass man keinen einzigen wirklich durchschauen kann und daher auch fast jeder als potenzieller Verdächtiger in Frage zu kommen scheint.
Im Verlauf der Handlung tritt ein neuer Charakter in den Fokus, der mit den Drohungen an Pat zu tun hat. Hier stellen sich viele Fragen als Leser, inwiefern dieser was mit Pat oder Abigail zu tun hat und auch, ob derjenige  vielleicht sogar mehr über den Tod von Abigails Mann oder Pats Eltern weiß, als er sollte.
Ebenfalls spielt in diesem Buch eine Liebesgeschichte eine Rolle, was ich immer sehr erfrischend bei Büchern, in denen es um Mordfälle etc. geht, empfinde. Außerdem existiert in diesem Fall eine Konkurrenzsituation zwischen Pat und der Senatorin, weil sie scheinbar Gefühle für den gleichen Mann haben. Das macht die Nebengeschichte um einiges spannender.
Meiner Meinung nach wird in dem Buch "Das Haus am Potomac" die Macht in der Politik bzw. im Mediengeschäft sehr deutlich dargstellt. Ich persönlich habe das als interessant empfunden, da einem bewusst wird, dass jedes noch so kleine Detail eine riesige Auswirkung haben kann. Das zeigt, wie sehr solche Menschen manchmal auch unter Druck und Beobachtungen stehen. Dieses Thema während der eigentlichen Handlung zu behandeln, finde ich bewunderns- und auch lesenswert.
Gegen Ende dramatisiert ein weiterer Mord die Handlung. Im Endeffekt finde ich, dass das Buch in Teilen vorhersehbar war, in anderen Teil jedoch gar nicht.
Dieses Buch hat mich jedenfalls mehr überzeugt als das Letzte, das ich von der Autorin gelesen habe. Daher gibt es  von mir

4/5 Sterne

 
 














Freitag, 5. Mai 2017

Schlangen im Paradies - Mary Higgins Clark

Ein wunderschönen restlichen Freitag und ein wunderschönes Wochenende wünsche ich euch :) Heute kommt die Rezension zu "Schlangen im Paradies" von Mary Higgins Clark. Es ist bereits mein fünftes Buch der Autorin. Viel Spaß beim Lesen :)♥

Allgemein zum Buch:

Titel: Schlangen im Paradies
Autor/in: Mary Higgins Clark
Genre: Krimi, Thriller
Verlag: Heyne
Ersterscheinung: 1989
Seitenzahl: 320
Preis: 8,99€ (Taschenbuch)



Inhalt:

In der luxuriösen Umgebung einer exklusiven Schön heitsfarm versucht eine junge Schauspielerin Klarheit über den plötzlichen Tod ihrer Schwester zu gewinnen. Aber hinter der Fassade dieses idyllischen Landsitzes lauert das Unheil. Elizabeth gerät in einen Strudel von gefährlichen Ereignissen, die nicht nur ihr Leben bedrohen.


Meine Meinung:

Der Klappentext des Buches hat mein Interesse geweckt, da ich mehrere Bücher von Higgins Clark zum Lesen zur Auswahl hatte, mich allerdings für dieses entschieden habe. Im Endeffekt nehme ich euch aber vorweg, dass mir das Buch im Vergleich zu den anderen Büchern der Autorin nicht herausragend gefallen hat.
Aber beginnen mir von Vorne. Das Buch handelt von einer berühmten Schauspielerin, die ihre ebenfalls berühmte Schwester verloren hat. Es ist dabei nicht hundertprozentig klar, ob ihre Schwester ermordet wurde oder Selbstmord begangen hat. 
Mich hat die Geschichte der beiden Schwestern sehr gerührt. Am Anfang des Buches erfährt man nämlich, wie die beiden ihre Kindheit verbracht haben und, dass sie nicht immer gut behandelt worden sind. Auch ihre Mutter, die Alkoholikerin war, war nicht immer für ihre beiden Töchter da. Daher hat Leila, die größere Schwester, die in diesem Buch ermordet worden ist, sich immer um ihre kleine Schwester Elizabeth, die die Protagonistin in diesem Buch ist, kümmern müssen. Es wird daher schnell klar, dass die beiden Schwestern eine sehr innige Beziehung gehabt haben und diese durch den Tod Leilas Elizabeth genommen wurde. Sie ist absofort auf sich allein gestellt. 
Verdächtigt wird der ehemalige Verlobte von Leila diese umgebracht zu haben und ausgerechnet Elizabeth soll vor Gericht gegen ihn aussagen. Elizabeth und Ted (Leilas Verlobter) hatten vor dem Tod ihrer Schwester ebenfalls ein sehr gutes Verhältnis und hegten eine Freundschaft, doch die ging in die Brüche, als Ted verdächtigt wurde Elizabeths Schwester getötet zu haben.
Dem Leser wird allerdings schnell klar, dass höchstwahrscheinlich, wie in jedem Higgins Clark Buch nicht Ted Leila getötet hat, was zur Folge hat, dass es für den Leser viele Verdächtige gibt und dieser somit zuerst in Unklarheit gelassen wird. Man rätselt fleißig mit, was ich persönlich ein absolutes Muss für einen Krimi/Thriller finde.
Zu Anfang kam das Buch jedoch nicht wirklich in Schwung. Es passiert nichts sonderlich Spannendes, was mich etwas enttäuschte, da ich es von der Autorin anders gewohnt bin. Die etwas für Spannung sorgende Wende kam erst, als ein weiterer Mord geschieht und die Angelegenheit zuspitzte.
In dem Buch, für Mary Higgins Clark untypisch, wurde wenig aus der Sicht des Täters geschrieben. Auch das hat mich etwas enttäuscht, ich denke aber, dass das der Fall war, da ich es einfach anders gewohnt bin.
Für die Autorin war das Buch überraschender Weise sehr einfach gestrickt, man könnte sagen fast zu einfach. Es gibt wenig Verstrickungen und zusätzlich sind auch weniger Menschen involviert als sonst. Bevor ich das Buch angefangen hatte, habe ich mich auf viele undurchsichtige verschiedene Ereignisse gefreut, die miteinander zusammenhängen. Dies wird allerdings vernachlässigt. Vielleicht bin ich da aber auch nur so streng, da ich bereits Vergleiche zu anderen Büchern von Mary Higgins Clark habe.
Alles in Allem bietet das Buch meiner Meinung nach wenig Action. Diese kommt so richtig erst zum Ende auf. Was man dem Werk jedoch lassen muss, ist, dass ich bis zum Schluss nicht wusste wer der Mörder ist und mehrere Verdächtige hatte im Kopf hatte.
Mein Fazit für dieses Buch:

3/5 Sterne

Dienstag, 2. Mai 2017

Lesemonat April

Hier stelle ich euch meinen Lesemonat April etwas verspätet vor. Viel Spaß beim Anschauen :)


* Rezension auf meinem Blog vorhanden



1. Im Zwielicht-Tagebuch eines Vampirs - Lisa J. Smith*

    3/5 Sterne

2. Plötzlich Fee-Frühlingsnacht - Julie Kagawa

    4/5 Sterne

3. Mein ist die Stunde der Nacht - Mary Higgins Clark

   3/5 Sterne

4. Royal Passion - Geneva Lee

    2/5 Sterne

5. Und hinter dir die Finsternis - Mary Higgins Clark

    4/5 Sterne

6. Mit dir an meiner Seite - Nicholas Sparks*

    4/5 Sterne

7. Wie Monde so silbern - Marissa Meyer*

    3/5 Sterne

8. Das fremde Gesicht - Mary Higgins Clark*

    4/5 Sterne

9. Obsidian - Jennifer L. Armentrout*

    5/5 Sterne

10. Onyx - Jennifer L. Armentrout*

      5/5 Sterne

11. Opal - Jennifer L. Armentrout*

      5/5 Sterne

Insgesamt 11 Bücher & 4.578 Seiten
=152,6 Seiten pro Tag 

Mein Monatshighlight war neben der ersten drei Teile der Lux-Reihe, die ich bereits zum wiederholten Male gelesen habe, Plötzlich Fee - Frühlingsnacht.
 

Opal-Schattenglanz - Jennifer L. Armentrout

Hallo :) Es ist zwar bereits sehr spät, aber ich muss meine Motivation nutzen und daher jetzt anfangen zu schreiben ;) Heute erwartet euch meine Rezension zu Opal von Jennifer L. Armentrout, der dritte Teil der Lux-Reihe. Viel Spaß beim Lesen :)

Diese Rezension kann Spoiler zu Obsidian und Onyx, Teil 1 & 2 der Reihe enthalten.




Allgemein zum Buch:

Titel: Opal - Schattenglanz
Autor/in: Jennifer L. Armentrout
Genre: Fantasy
Verlag: Carlsen
Ersterscheinung: 2015
Seitenzahl: 464
Preis: 19,99€ (Gebundene Ausgabe)


Inhalt:

Auf den ersten Blick ist alles perfekt: Dawson lebt noch und niemand scheint nach ihm zu suchen. Katy wehrt sich nicht länger gegen ihre Gefühle für Daemon und alles könnte so schön sein – aber es ist nur die Ruhe vor dem Sturm. Plötzlich ist Blake zurück und mit ihm ein gewagter Plan. Zu Katys großem Erstaunen bittet er sie um Hilfe. Katy weiß nicht, was sie tun soll, denn Blake ist nicht zu trauen, das hat sie schon einmal schmerzlich zu spüren bekommen. Doch für ihre Freunde – und für Daemon – würde sie alles tun. Selbst ihr eigenes Leben aufs Spiel setzen.


Meine Meinung:

Katy und Daemon das Traumpaar, der Bruder wieder mit seiner Familie vereint, wie bereits in dem Klappentext beschrieben scheint alles perfekt, doch ich kann vorwegnehmen auch dieses Buch enthält viele Abenteuer, viel Spannung und Drama. Wie bereits bei den Vorgängern hat Jennifer L. Armentrout auch hier ihr Geschick bewiesen und die Geschichte sehr attraktiv gestaltet. Auch ihr Schreibstil war wie immer gut verständlich und leicht zu lesen.
Nun aber zu der Geschichte an sich. Zu Beginn fand ich es schön, dass man Dawson, den verschwundenen und nun wieder aufgetauchten Bruder, von dem andauernd geredet wurde, den man aber nie "persönlich" erlebt hatte, kennenlernen durfte. Die Einführung eines neuen, sehr bedeutenden Charakters war abwechslungsreich und hat die Familienverhältnisse gleich viel interessanter gemacht. Zusätzlich ist es auch interessant die Wandlung seines Charakters, nach seinen schlimmen Erlebnissen mitzuerleben.
Ein weiterer Faktor ist der Streit zwischen Dee und Katy. Jennifer L. Armentrout bekommt es hin, dass man mit Katy leidet und für die Freundschaft betet, aber auch im gleichen Atemzug Dee und ihre Handlungen vollkommen nachvollziehen kann. Dennoch ist die Freundschaft zwischen den beiden in diesem Buch ein sehr tragischer Faktor, der auf emotionaler Ebene angreift.
Ebenfalls sehr gefühlsreich ist die Beziehung zwischen Daemon und Katy. Man lernt Daemon in diesem Teil der Reihe von einer ganz anderen Seite kennen. Er ist viel mehr ein Beziehungsmensch und zeigt desöfteren seinen Beschützerinstikt gegenüber Katy, aber auch seiner Familie. In einigen Situationen sympathisiert man daher sehr mit ihm, in anderen wiederum kann er einen mit seinem sehr ausgereiften Beschützerinstikt auch nerven. Aber versteht mich nicht falsch, ich liebe Daemon und daran wird sich auch nie etwas ändern ;).
Das Buch nahm eine sehr überraschende Wendung, als Blake zurück in die Stadt kommt. Katys Panikattacken haben das Geschehen spannend gemacht, einen aber auch Zweifeln lassen. Doch wie sich herausstellt, war es wirklich Blake, der zurückgekommen ist. Es entsteht eine Aufruhr, die vieles durcheinanderbringt. Blake möchte "seinen" Lux Chris retten und verfolgt damit das gleiche Ziel wie Dawson mit Bethany. Für Daemon, Katy und co. stellen sich deshalb sehr wichtige Fragen: Vertraut man Blake ein weiteres Mal und erfüllt die Mission von ihm? Oder bringt man ihn um, wie Daemon es ihm in Onyx angedroht hat? Blake, so sehr ich ihn auch verachte, spielt auch in diesem Teil mal wieder eine große und tragende Rolle für den Verlauf des Buches. Sein Wiederkehren ist somit dafür verantwortlich, dass das Buch seine guten und spannenden Stellen hat.  
Das entstandene Geheimnis um Will in Onyx besteht auch weiterhin in Opal. Katy stellt sich Gewissensfragen wegen ihrer Mutter. Man fiebert während des Lesens wirklich mit, ob Katys Mom wohl davon erfahren wird oder nicht. Man versucht Katy zu verstehen und sich in sie hineinzuversetzen. Auch so etwas finde ich gehört zu einem guten Autor dazu...den Protagonisten oder die Protagonistin so zu gestalten, dass man seine Handlung nachvollziehen und sie im besten Fall sogar sympathisieren kann. Das ist Jennifer L. Armentrout in den ersten drei Teilen dieser Reihe bisher erfolgreich gelungen.
Genau wie in den beiden Vorgängerbüchern ist auch hier das Ende offen und sehr spannend. Ein wahrer Cliffhanger, wie man es nennt. Es bereitet sehr viel Neugier auf Buch 4. Alles in allem hat mich auch dieses Buch wieder überzeugen können, daher gebe ich:

5/5 Sterne 


 


 

Liebe zwischen den Zeilen - Veronica Henry

Und die zweite für heute! Viel Spaß beim Lesen :)   Allgemein zum Buch: Titel: Liebe zwischen den Zeilen Autor/in: Veronica Henry ...