Mittwoch, 19. April 2017

Das fremde Gesicht - Mary Higgins Clark

Einen schönen Abend wünsche ich euch:)
Für heute habe ich mir vorgenommen die Rezension zu "Das fremde Gesicht" von Mary Higgins Clark noch fertig zu schreiben. Ich habe von der Autorin schon einige Bücher gelesen und es hat mich bisher noch keines enttäuscht.

Allgemein zum Buch:

Titel: Das fremde Gesicht
Autor/in: Mary Higgins Clark
Genre: Thriller
Verlag: Heyne
Ersterscheinung: 1995
Seitenzahl: 352
Preis: 8,99€ (Taschenbuch)



Inhalt:

Meghan Collins, nur durch eine Verwechslung einem Mordanschlag entkommen, ist auf der Suche nach dem Schicksal ihres Vaters, der seit Monaten spurlos verschwunden ist. Ist er der Mörder einer falschen Ärztin, die als Mitwisserin geheimnisvoller Machenschaften aus dem Weg geräumt werden musste?

 

Meine Meinung:

Meghan Collins ist eine Reporterin, die neben ihrem Job auf der Suche nach Antworten zu dem Verschwinden ihres Vaters ist. Ob ihr Vater tatsächlich bei einem Unfall gestorben ist, so wie Meghans Mutter und sie anfangs vermuten, oder nicht wird hierbei in Frage gestellt. Zusätzlich wird, während Meghan einem Reporterjob im Krankenhaus nachgeht, eine ca. 20-jährige Frau eingeliefert, die noch dort verstirbt. Diese Frau sieht Meghan zum Verwechseln ähnlich. Es kommt die Frage auf, ob Meghan das eigentliche Opfer dieses Anschlags werden sollte, denn Meghan wird von einem Mann verfolgt, der es auf sie abgesehen haben könnte. Es geschehen weitere Morde und alles spricht dafür, dass auch Meghans beruflicher Auftrag mit allen Morden und Verschwinden zu tun hat.

Zu Beginn des Buches viel es mir schwer in das Buch hineinzufinden. Das ist bei mir bei Büchern von Mary Higgins Clark aber oft der Fall, da die Autorin grundsätzlich viele Charaktere erwähnt und auch aus sehr vielen unterschiedlichen Sichten schreibt. Gewöhnt man sich daran aber, sind die Bücher immer spannend. So war es auch bei diesem Buch. Ich konnte mir zwar nicht jeden einzelnen Charakter von Anfang an merken, aber die wichtigsten sind übersichtlich dargestellt und gut beschrieben. Der positive Punkt, der an den unterschiedlichen Charakteren zu beleuchten ist, ist, dass man aus Sicht jedes Charakters etwas erfährt und diese so besser kennenlernen kann. Gerade die Hauptperson Meghan war mir sehr sympathisch, da sie ihren eigenen Kopf hat und diesen auch durchzusetzen vermag. In einigen Kapiteln wird auch aus der Sicht des Mannes erzählt, der Meghan beschattet, was ich sehr interessant fand, da man versucht sich in solche Personen hineinzuversetzen.

Das Mysterium um das Verschwinden Meghans Vaters war sehr interessant gestaltet und man hat mit gerätselt und überlegt, ob man ihn für Tod hält oder was sonst mit ihm passiert sein könnte. Das Gleiche trifft auf die ermordete Frau zu, die wie Meghan aussieht. Man fragt sich, was das ganze auf sich hat und versucht während des Lesens herauszufinden, wer denn wohl dafür verantwortlich ist. 
Als ein weiterer Mord geschieht, der in Verbindung zu Meghans Vater zu stehen scheint, war ich sehr überrascht. Es hat mir gleichzeitig allerdings auch sehr gut gefallen, da es die Geschichte noch spannender gemacht hat. 
Ein weiterer Pluspunkt, wie es bei Mary Higgins Clark immer so ist, sind die Geheimnisse, die auch innerhalb der Familie durchaus existierten, die man nach und nach in kleinen Stückchen als Leser erfährt. Man weiß, dass man noch mehr erfahren wird und liest schneller, da man wissen möchte, was  genau diese Geheimnisse beinhalten. 
Am Rande des Buches gibt es noch eine ganz kleine Liebesgeschichte, die das Buch etwas aufgefrischt hat und es ein bisschen von der üblichen kriminellen Spannung weggeführt hat.
Das Ende war absolutisch logisch und zufriedenstellend. Wie für Mary Higgins Clark typisch, wurden alle Verstrickungen und Verbindungen aufgedecktt und es hat alles einen Sinn ergeben.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die Spannung und das Miträtseln haben an keiner Ecke gefehlt, man wurde immer wieder überrascht und gerade das Ende hat mich zumindest in Teilen sehr überrascht. Kleine Negativpunkte sind das Gewöhnen an die vielen Charaktere und unterschiedlichen Sichten, aber auch, dass eine Hälfte des Endes, meiner Meinung nach, doch etwas einfach und voraussehbar war. Die andere Hälfte hat mich jedoch, wie bereits gesagt, mehr als überrascht. Somit bekommt das Buch von mir:

4/5 Sterne 

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