Donnerstag, 24. Mai 2018

Schlafe für immer - Mary Higgins Clark & Alafair Burke

Meine Rezension zu "Schlafe für immer" von Mary Higgins Clark und ihrer Co. Autorin Alafair Burke. Viel Spaß beim Lesen. :)





Allgemeines zum Buch:


Titel: Schlafe für immer
Autor/in: Mary Higgins Clark und Alafair Burke
Genre: Thriller
Verlag: Heyne
Ersterscheinung: 14. Mai 2018
Preis: 20,00 €, Gebundene Ausgabe

Inhalt:


Vor 15 Jahren wurde Casey Carters Verlobter ermordet – der steinreiche, berühmte Philantrop Hunter Raleigh III. Die Beweislast gegen Casey war erdrückend, auch wenn sie stets ihre Unschuld beteuerte und behauptete, während der Tatzeit tief geschlafen zu haben. Als Dornröschen-Mörderin verspottet, wurde sie zu langjähriger Haft verurteilt. Nun ist sie wieder frei und wendet sich hilfesuchend an Laurie Moran, die Fernsehjournalistin, die alte Verbrechen aufklärt. Denn auch nach ihrer Entlassung ist Caseys Martyrium nicht vorüber: Keiner glaubt an ihre Unschuld, nicht einmal ihre eigene Mutter. Auch Laurie Moran weiß nicht recht, wie sie den Fall einordnen soll. Dennoch nimmt sie ihn an - sie
ahnt ja nicht, welches Unglück sie damit in Gang setzt.

Meine Meinung:


Ein nächster Band mit Laurie Moran. Darauf habe ich mich sehr gefreut, da sie ja schon ein bekannter Charakter der Autorin ist.
Laurie Moran, die in ihrer Fernsehsendungen ungeklärte Mordfälle aufdeckt, hat einen neuen in meinen Augen sehr interessanten Fall.
Die Protagonistin Casey Carter wurde vor vielen Jahren des Mordes an ihrem Mann beschuldigt, jedoch zu Unrecht. Sie beginnt mit Laurie eigenhändig Ermittlungen und will dem Fall noch einmal auf den Grund gehen.
Casey ist ein Charakter, der einem nicht hunderprozentig sympathisch ist, allerdings habe ich von der ersten Seite an geglaubt was sie erzählt hat. Ab und an war ich unsicher, ob sie nun schuldig ist oder nicht, aber im Endeffekt ist alles was sie erzählt glaubwürdig. An einigen Stellen hatte ich sogar Mitleid mit ihr. Niemand versteht sie und jeder verurteilt sie ohne wirklich zu wissen, ob sie rechtens im Gefängnis saß oder nicht.
Wie in jedem Mary Higgins Clark Buch gibt es viele wichtige Nebencharaktere. Dazu gehören Lauries Freund Alex, Lauries Vater und Sohn Leo und Timmy, Casey Mutter und Schwester Paula und Angela. Aber auch die gemeinsame Bekannte von Laurie und Angela Charlotte, die auch in dem vorherigen Teil schon eine Rolle spielte.
Mary Higgins Clark bekommt es gemeinsam mit Alafair Burke sehr gut hin ein tolles Personenkonstrukt zu bauen. Es existieren viele Verstrickungen, die es dem  Leser schwerer machen den Überblick zu behalten. Man überlegt wer welches Motiv für den Mord gehabt habe könnte und verdächtigt innerhalb der Geschichte jeden mindestens einmal. Meiner Meinung nach gab es viele verschieden mögliche Ausgänge, die dieses Buch hätte nehmen können. Umso interessanter war es zu sehen für welchen sich die Autorinnen entschieden haben.
Das Buch war leider nicht dauerhaft spannnend, enthält aber viele Wendungen und Überraschungen, so dass es doch einen gewissen Suchtfaktor hat.
Mir hat es persönlich ausgezeichnet gefallen, dass man in einem gewohnten Umfeld  liest. Laurie und ihre Geschichte, sowie ihre Sendung sind einem bereits bekannt und man freut sich darauf zu ihr zurückzukehren.
Wie die vorherigen Bände konnte mich das Buch überzeugen, weshalb ich

4/5 Sterne vergebe.



 
 

Sonntag, 20. Mai 2018

Ein halbes Jahr zum Glück - Julie Lawson Timmer

Meine Rezension zu "Ein halbes Jahr zum Glück" von Julie Lawson Timmer. Viel Spaß beim Lesen. :)







Allgemein zum Buch:


Titel: Ein halbes Jahr zum Glück
Autor/in: Julie Lawson Timmer
Genre: Roman
Verlag: Bastei Lübbe Verlag
Ersterscheinung: 27. April. 2018
Seitenanzahl: 464 Seiten
Preis: 14,00 €, Broschierte Ausgabe


Inhalt:


Die frisch geschiedene Markie Bryant zieht mit ihrem Sohn Jesse in einen heruntergekommenen MeiVorort. Hier will sie sich vor der Welt verkriechen, aber sie hat die Rechnung ohne ihre neue Nachbarin gemacht: Die resolute Mrs Saint erklärt es zu ihrer Mission, Markie aus ihrem Schneckenhaus zu holen.

Diese wehrt sich mit Händen und Füßen gegen Mrs Saints Einmischungen. Doch schließlich muss sie zugeben, dass die Maßnahmen ihrer Nachbarin tatsächlich helfen. Und dann kommt der Tag, an dem Mrs Saint auf einmal Markies Hilfe braucht.


Meine Meinung:


Markie zieht frisch geschieden mit ihrem Sohn in eine neue Nachbarschaft. Mrs Saint, eine der neuen Nachbarin hat ein sogennantes Helfersyndrom und lässt Markie gar nicht mehr in Ruhe. Zuerst empfindet Markie die Hilfe als freundlich, doch irgendwann beginnt es sie zu nerven, bis sie feststellt, dass auch wirklich einmal Hilfe gebrauchen kann.

Als ich das Buch angefangen habe zu lesen, ist es mir bereits schwer gefallen in die Geschichte hineinzukommen. Markie ist mir leider sehr unsympathisch gewesen. Es gab Stellen im Buch, bei denen ich mir gedacht habe, dass es kein Wunder ist, dass ihr Mann sie betrogen hat und die beiden in Scheidung leben. Mit ihr bin ich gar nicht warm geworden. An einigen Stellen konnte ich sie vielleicht verstehen, aber ansonsten ist sie sehr unentschlossen und teilweise schon naiv.

Mrs. Saint ist eine herzliche und liebliche Person und auch wenn sie ihre Hilfe nur gut gemeint hat, hat sie mich genau so genervt wie Markie. Sie konnte die neu eingezogene Familie nicht in Ruhe lassen und hat sich bei allem eingemischt. Teilweise hatte ich das Gefühl das gesamte Buch bestünde nur daraus, dass eine  frisch geschiedene Frau versucht sich ein neues Leben aufzubauen und ihre freundliche neue Nachbarin unterstützt sie nervend dabei.

In meinen Augen gab es wenig Handlung. Auf ungefähr der Hälfte des Buches passierte langsam mal etwas Anderes. Jesse mischte das Geschehen ein wenig auf. Jedoch gab mir das persönlich nicht viel Anreiz. In einigen Situationen fand ich es gut wie Markie damit umgegangen ist und in anderen konnte ich nur mit dem Kopf schütteln.

Das Ende des Buches und der Schreibstil haben es mir vielleicht etwas schmackhafter machen können, allerdings nicht herausreißend, weshalb ich dem Buch leider nur

2/5 Sterne geben kann.


Deep Love - J. Kenner

Meine Rezension zu "Deep Love" von J. Kenner. Viel Spaß beim Lesen. :)






Allgemein zum Buch:


Titel: Deep Love
Autor/in: J. Kenner
Genre: Roman
Verlag: Diana Verlag
Ersterscheinung: 10. April 2018
Seitenanzahl: 368 Seiten
Preis: 9,99 €, Taschenbuch


Inhalt:


Der Fotograf Wyatt steht kurz vor dem großen Durchbruch. Alles, was ihm fehlt, ist das perfekte Model als Herzstück für seine kontroverse, sexy Ausstellung. Die leidenschaftliche Tänzerin Kelsey braucht diesen Auftrag, um eine alte Schuld wiedergutzumachen – auch wenn es bedeutet, mit dem Mann zusammenzuarbeiten, dem sie schon einmal gefährlich nahe gekommen ist. Doch dann stellt Wyatt eine Bedingung: Kelsey kriegt den Job nur, wenn er die komplette Kontrolle hat – bei Tag und auch bei Nacht ...


Meine Meinung:


Ein ganz großer Pluspunkt dieses Buches, welcher mich unter anderem dazu bewegt hat dieses Buch lesen zu wollen, ist das Cover. Es ist wunderschön und verspricht eine leidenschaftliche Liebesgeschichte.

Anfangs hatte ich jedoch die Befürchtung, dass die Geschichte sehr von sexuellen Handlungen dominiert wird, doch dem war gar nicht so. Der Mix aus Emotionen, Gefühlen, Ernsthaftigkeit, Humor und Sex war genau richtig.
Ein weiterer Aspekt der mir gefallen hat sind die Rückblicke, die einem als Leser mehr Aufschluss über Kelseys und Wyatts Vergangenheit geben. Man erfährt was damals zwischen ihnen passiert ist und was sie damals verbunden hat. Außerdem bekommt man eine Vorstellung davon warum die beiden Protagonisten sich einander gegenüber so verhalten wie sie es tun.

Kelsey ist eine sehr gestandene Frau, die oft darüber nachdenkt was andere Menschen über sie denken und wie das was sie tut die Außenwelt und ihren Umkreis beeinflussen. Jedoch braucht sie dringend Geld und ist daher kurz davor ihre Grenzen zu durchbrechen. Kelsey ist mir sehr sympathisch gewesen. Sie denkt, verhält sich und reagiert menschlich. Man merkt schnell, dass sie Gründe hatte Wyatt in der Vergangenheit zu verlassen und wie sehr sie das mitgenommen hat es tun zu müssen. Ich als Leser habe mit ihr mitgefühlt und mich ausgesprochen gut in ihre Gedanken und Handlungen hineinversetzen können.

Wyatt hingegen wirkt erst machohaft. Doch auch das ändert sich schnell, als man erfährt was er für schwere Laster auf sich liegen hat. Vieles in seinem Leben, das ihn belastet, konnte er nie ändern, weshalb er so ist wie er ist. Der Leser bemerkt schnell, dass er keine andere Wahl hatte und hinter seiner Fassade viel mehr steckt als man zuerst vermutet.

Beide Protagonisten scheinen zu Beginn sehr oberflächlich zu sein, stellen sich aber als tiefgründige Menschen heraus, die es nicht immer einfach hatten.
Deren Liebesgeschichte finde ich schön miterleben zu dürfen. Wie die Beiden sich wieder annähern und erneurt lernen einander zu vertrauen. Das Buch weist zwar nicht die allergrößten Handlungsstränge auf, konnte mich aber dennoch mitreißen und überzeugen, weshalb es von mir

4/5 Sterne bekommt.


Montag, 14. Mai 2018

Hello Sunshine - Laura Dave

Meine Rezension zu "Hello Sunshine" von Laura Dave. Viel Spaß beim Lesen. :)



Allgemein zum Buch:


Titel: Hello Sunshine
Autor/in: Laura Dave
Genre: Roman
Verlag: Blanvalet
Ersterscheinung: 16. April 2018
Seitenanzahl: 384 Seiten
Preis: 9,99 €, Taschenbuch


Inhalt:


Sunshine Mackenzie lebt ihren Traum! Mit ihrer YouTube-Kochshow und ihren Lifestyle-Büchern begeistert sie Millionen von Fans. Sie ist einfach die Person, mit der jeder gern befreundet wäre. Noch dazu hat sie ihren Traummann geheiratet, den Architekten Danny, der ihr treu bei allem zur Seite steht. Alles scheint perfekt, bis ausgerechnet an ihrem fünfunddreißigsten Geburtstag herauskommt, dass die hochgelobten Rezepte aus der Show gar nicht von ihr sind. Die Fans sind empört, und Sunshine sieht nur einen Ausweg: Sie verlässt New York, um in einem kleinen Küstenstädtchen noch einmal von vorn zu beginnen …

Meine Meinung:


Sunshine ist eine berühmte Köchin. Alles scheint perfekt, sie ist verheiratet, hat einen super Job, ein tolles Apartment und die passenden Freunde. Doch von dem einen auf den anderen Tag soll sich dies ändern. Ein Hacker lässt nämlich all ihre Lügen auffliegen und ruiniert damit ihr Leben.
Sunshine ist alles andere als eine perfekte Person, das merkt man zu Beginn sehr schnell. In meinen Augen hat sie jedoch genau dieser Fakt sehr sympathisch gemacht. Das Buch lebt von ihren Gedanken und ihrer Entwicklung. Außerdem lernt man sehr viel über sie kennen, indem man mittels ihrer Gedanken in ihre Vergangenheit reist. Sunshines Schwester und ihre Familie kennenzulernen hat mir super gefallen, da man mehr über die Protagonistin kennengelernt hat und die Familie das Buch noch etwas schöner gemacht hat.
Ein weiteres Element, das mir ausgezeichnet gefallen hat, war der Ort an dem das Buch spielt. Sunshine zieht nämlich von New York City in ihre alte Heimat Montauk in den Hamptons. Allgemein sind die Hamptons sehr schön, doch dort ein Buch spielen zu lassen war für mich als Leser noch schöner.
Im Verlauf des Buches hat man sich natürlich gefragt wer der Hacker ist. Und aus meiner Sicht war es wirklich nicht einfach der richtigen Person auf die Schliche zu kommen. Umso geschockter war ich, als herauskam wer es wirklich war.
Kleine Kritikpunkte, die ich anzumerken habe, sind einmal die fehlende spannende Handlung und die fehlende Liebe. Es mag sein, dass eine Liebesgeschichte in diesem Buch fehl am Platz gewesen wäre, jedoch hätte es mir gefallen. Was die Handlung betrifft hat mir einfach der Nervenkitzel und die Emotionen gefehlt. Es war eine schöne, sommerliche, leichte Geschichte für Zwischendurch, die allerdings etwas vor sich hinplätscherte.
Das Statement, das Laura Dave mit diesem Roman setzt, ist eindeutig und hat mir ausgesprochen gut gefallen. In der heutigen Internetwelt weiß man nie was wirklich stimmt. Jeder kann vorgeben etwas zu sein, was er nicht ist. Das kann zwar auf der einen Seite schön sein und einem viel Positives bringen, es kann allerdings auch innerhalb von Sekunden umschlagen und zum Albtraum des Lebens werden.

Das Buch erhält von mir

4/5 Sterne.

Dienstag, 8. Mai 2018

Das Leben schmeckt nach Erdbeereis - Tamara Mataya

Meine Rezension zu "Das Leben schmeckt nach Erdbeereis" von Tamara Mataya. Viel Spaß beim Lesen.:)






Allgemein zum Buch:


Titel: Das Leben schmeckt nach Erdbeereis
Autor/in: Tamara Mataya
Genre: Roman
Verlag: Heyne
Ersterscheinung: 10.April 2018
Seitenanzahl: 368 Seiten
Preis: 9,99 €, Taschenbuch

Inhalt:


Melanie ist gestresst, vor allem weil ihr neuer Chef ihre Handynummer auf der Kurzwahltaste hat. Und er hat kein Problem damit, von dieser Taste Gebrauch zu machen. Also beschließt sie, eine Auszeit zu nehmen. Auf einer Website entdeckt sie die perfekte Anzeige und tauscht für einen Sommer ihr Apartment in New York City gegen eines in Miami. Was sie nicht weiß, mit der neuen Wohnung kommt auch neuer Mut. Plötzlich ist Melanie waghalsig und sexy. Und das bekommt vor allem Blake zu spüren, als er plötzlich vor ihrer Tür auftaucht. Der beste Freund ihres Bruders war bisher immer tabu für sie. Doch in Miami laufen die Dinge etwas anders …



Meine Meinung:


Die Geschichte handelt von Melanie und Blake, die in Florida ihr Abenteuer erleben.
Melanie ist eigentlich eine Person, die viel durchplant und selten spontan ist. Ihr Leben muss einen geregelten Ablauf haben. Ihr neuer Chef nervt sie allerdings so sehr, dass sie kurzerhand beschließt Urlaub zu machen. Einfach so. Und dabei entdeckt sie eine ganz neue Seite von sich.
Anfangs musste ich mich erstmal an Melanie und ihre neue Seite gewöhnen. Mir hat es zwar gut gefallen, dass sie sich mehr getraut hat und aus sich rausgekommen ist, andererseits fand ich es an einigen Stellen allerdings etwas zu extrem.
Blake, der beste Freund von Melanies Bruder, der ihr hinterherreist, um auf Shawns Wunsch zu kontrollieren, dass es Melanie gut geht, war mir von Beginn an sympathisch. Man hat als Leser schnell gemerkt, dass es zwischen den beiden doch mehr knistert als sie eigentlich zugeben wollen.
Mit der Zeit habe ich mich jedoch auch an Melanie gewöhnt und fand vor allem Melanie und Blake in Kombination sehr gelungene Charaktere. Shelby, mit der Melanie das Apartment getauscht hat und ihre Freunde waren eine Erfrischung für das Buch. Ihre lockere und leichte Art hat einem als Leser sehr viel Spaß bereitet.
Zur Handlung muss ich sagen, dass ich sie meist etwas flach fand. Hauptsächlich ging es darum, dass Melanie sich neu erfindet und mehr Risiken eingeht, in meinen Augen ist allerdings nicht viel Anderes passiert.
Im ersten Teil des Buches war mir die Geschichte zu sexlastig. Erst später, als Melanie und Blake in ihren Alltag zurückgekehrt sind, entstand für mich so etwas wie eine Story. Sie wurden endlich wieder mit normalen Problemem belastet und leben nicht mehr die ganze Zeit auf Wolke 7.
Die Charaktere und auch deren Entwicklung fand ich positiv, kommen wir aber zur Handlung und zur Ausführung der Idee muss ich sagen, dass ich mir mehr gewünscht hätte.
"Das Leben schmeckt nach Erdbeereis" ist für mich daher eine schöne Geschichte für zwischendurch, leider aber auch nicht mehr und keine klares Lesemuss in meinen Augen.
Daher bekommt das Buch

3/5 Sterne von mir.

Montag, 7. Mai 2018

Ein Sommer auf gut Glück - Morgan Matson

Hier kommt meine Rezension zu "Sommer auf gut Glück" von Morgan Matson. Viel Spaß beim Lesen. :)






Allgemein zum Buch:


Titel: Ein Sommer auf gut Glück
Autor/in: Morgan Matson
Genre: Jugendroman
Verlag: Cbt-Verlag
Ersterscheinung: 10.April 2018
Seitenanzahl: 688 Seiten
Preis: 9,99 €, Taschenbuch


Inhalt:


Die Sommerferien stehen vor der Tür und Andie hat alles geplant: einen Sommerkurs an einer renommierten Uni als perfekte Vorbereitung auf das Medizinstudium. Kein Problem – mit ihren guten Noten und einem bekannten Politiker als Vater. Doch als ein Skandal ihren Vater zum Rücktritt zwingt und der „befreundete“ Rektor der Eliteuni seine Empfehlung zurückzieht, steht Andie zum ersten Mal in ihrem Leben ohne Plan da. So beginnt ein Sommer, in dem sie Dinge tut, die sie nie zuvor getan hat: Sie führt Hunde aus, verbringt Zeit mit ihrem Vater – und lässt den süßen Clark weiter in ihr Herz, als sie vorhatte. Aber kann das länger halten als einen Sommer?



Meine Meinung:


Auf dieses Buch habe ich mich bereits letztes Jahr sehr gefreut, als ich entdeckt habe, dass es 2018 erscheinen wird. Der Klappentext und auch das Cover versprechen eine sommerliche leichte Geschichte, an der man Freude hat.
Das Buch handelt von Andie, die ihr gesamtes Leben nach außen sehr geregelt leben muss. Ihr Vater ist Politiker und genau so verhält er sich zu Beginn der Geschichte auch. Andies Mutter ist vor einigen Jahren verstorben, weshalb sie nur noch ihren Vater hat, der mit seinem Job allerdings zu beschäftigt ist, um zu merken was Andie in ihrer Freizeit wirklich treibt.
So kommt es, dass Andie auf vielen Partys ist und nach Hause kommt wann es ihr beliebt.

Der Sommer soll jedoch alles ändern. Nachdem ihr Sommerkurs für Andie abgesagt wurde, muss sie sich eine neue Beschäftigung suchen. Der einzige Job, der für Andie noch bleibt ist einer, den sie sich niemals freiwillig ausgesucht hätte. Mit Hunden spazieren gehen.
Andie ist ein sehr aufgeschlossenes und eigenwilliges Mädchen. Blickt man hinter ihre Fassade, merkt man, dass der Tod ihrer Mutter und die Karriere ihres Vaters sie stark belasten. Dennoch oder gerade deswegen war Andie mir von Beginn an sympathisch und trotz einiger ihrer "Fehler" habe ich sie direkt ins Hert geschlossen.
Clark, der Junge, den sie beim Gassi gehen mit den Hunden kennenlernt, ist mysteriös. Am Anfang des Buches fand ich ihn sehr seltsam und ich konnte nicht so wirklich einordnen was es mit ihm auf sich hat. Das legt sich allerdings je weiter man liest und im Verlauf des Buches konnte auch er mich überzeugen. Er ist ein netter Kerl, der einen viel weicheren Kern hat als man vermuten würde.
Weitere erwähnenswerte Charaktere sind Andies drei Freundinenn Bri, Toby und Palmer und ihr Vater.
Die Freundschaftsgruppe der vier Mädchen hat mir super gefallen. Jedes Mädchen hatte oder wünscht sich in ihrem Leben mal so eine Freundschaft mit mehreren Freundinnen. Man erzählt sich alles und weiß, dass man immer aufeinander zählen kann.
Andies Vater Alexander Walker ist einem zu Beginn unsympathisch. Er ist sehr auf seine Karriere fokussiert und lässt seine Tochter daher gerne mal links liegen. Dies ändert sich aber, als ein Skandal ihn dazu zwingt zurückzutreten. Somit hat er wieder mehr Zeit für seine Tochter, was dazu führt, dass Andie und ihr Vater sich wieder annähren.

Die Beziehung und vor allem die Entwicklung der Beziehung zwischen Andie und ihrem Vater hat mir ausgesprochen gut gefallen. Sie reden auch wieder über den Tod der Mutter, was zeigt, dass auch in Alexander noch verborgene Gefühle stecken.
Die Handlung des gesamten Buches war nicht immer spannend. Es gab Stellen, da wurde es interessanter, so dass man wissen wollte wie es weitergeht. Ansonsten habe ich das Buch aber eher ohne große Spannung dafür aber mit viel Freude gelesen. "Ein Sommer auf gut Glück" ist eine sommerliche leichte Geschichte für zwischendurch, die einen trotz wenig Spannung sehr berührt.
Natürlich ist auch das ein oder andere Drama vorhanden, so dass die Freundschaft zwischen Andie und ihren Freundinnen auf dem Spiel steht. Außerdem wird auch die Beziehung zwischen Andie und Clark des Öfteren auf die Probe gestellt. Zuletzt scheint auch zwischen Andie und ihrem Vater einiges auf dem Spiel zu stehen.
Am Besten hat mir jedoch das Gefühl gefallen, das man während des Lesens hatte. Ich habe mich einfach heimisch gefühlt und als würde ich die Charaktere schon ewig kennen und eine weitere Person in diesem Buch sein. Des Weiteren hat mir Andies, aber auch Alexanders und Clarks Entwicklung sehr gefallen. Man begleitet die Drei auf eine Reise, bei der sie sich selbst besser kennenlernen und sich zum Positiven verändern.

Aufgrund kleiner Schwächen aber eines sonst wundervollen Buches erhält "Ein Sommer auf gut Glück"

4/5 Sterne von mir.

Freitag, 4. Mai 2018

Zwischen dir und mir das Meer - Katharina Herzog

Meine Rezension zu "Zwischen dir und mir das Meer" von Katharina Herzog. Viel Spaß beim Lesen. :)





Allgemein zum Buch:


Titel: Zwischen dir und mir das Meer
Autor/in: Katharina Herzog
Genre: Roman
Verlag: Rowohlt Verlag
Ersterscheinung: 24. April 2018
Seitenanzahl: 352 Seiten
Preis: 12,99 € (Broschierte Ausgabe)


Inhalt:


Wenn das Leben dir Zitronen gibt, mach Limoncello daraus!
Lena führt ein zurückgezogenes Leben auf Amrum. Sie sammelt Meerglas am Strand, das sie zu Schmuck verarbeitet. Damit möchte sie sich etwas von dem zurückholen, was ihr die See einst genommen hat: Vor fast 20 Jahren ist Lenas Mutter, eine gebürtige Italienerin, morgens zum Schwimmen gegangen und nie zurückgekehrt.
Als Lena eines Tages auf dem Heimweg den Italiener Matteo trifft, knistert es überraschend heftig zwischen den beiden. Aber am nächsten Morgen ist Matteo ohne ein Wort des Abschieds fort. Er hat eine Mappe zurückgelassen, in der Lena Fotos ihrer Mutter Mariella als junge Frau findet: so strahlend, wie Lena sie nie erlebt hat. Zusammen mit ihrer Schwester Zoe reist Lena an die Amalfiküste, um etwas über die geheimnisvolle Vergangenheit ihrer Mutter zu erfahren - und um Matteo, den Mann mit den meergrünen Augen, wiederzusehen ...


Meine Meinung:


Als ich auf das Buch aufmerksam geworden bin, klang es für mich direkt nach einer wunderschönen Sommergeschichte, die man so schnell nicht wieder vergessen würde. Zwischen dir und mir das Meer gibt einem genau das was ich mir erhofft hatte.
Lena ist eine sehr sympathische Person, mit der ich mich so super identifizieren kann. Sie ist eher zurückhaltend und durchdenkt jegliche Situation, die in ihrem Leben auf sie zukommen könnte. Sie durchplant alles und hat genaue Vorstellungen von ihrem Leben.
Zoe, Lenas Schwester, ist jedoch das genaue Gegenteil. Sie lebt spontan und macht sich gar keine Gedanken darüber was als Nächstes in ihrem Leben auf sie wartet.
Die beiden Schwestern ergänzen sich in meinen Augen perfekt und gleichen nicht nur sich selbst aus, sondern auch die Stimmung in dem Buch.
Lena und Zoe haben in frühen Jahren ihre Mutter verloren, was einen herben Verlust darstellt. Man merkt als Leser, dass sie verschieden damit versuchen umzugehen.
Im Verlauf der Handlung merken die beiden Frauen, dass sie einen sehr großen Teil des Lebens ihrer Mutter, die ihre Kindheit und Jugend in Italien verbracht hat, gar nicht kennen. Matteo, der nämlich nach Amrum kommt, um nach Mariella, der Mutter der beiden Schwestern zu suchen, weckt nicht nur Lenas Interesse, sondern stellt das Leben von Lena und Zoe auch ziemlich auf den Kopf.
Daraufhin wollen die beiden mehr herausfinden und reisen nach Italien. Als Leser lernt man sehr viel über die Familie kennen und kann es kaum erwarten wie es weitergeht. Einige Entwicklungen habe ich nicht kommen sehen, was sie umso spannender machte.
Während des Lesens hatte ich direkt ein familiäres Gefühl. Nicht nur das kommt fantastisch rüber, sondern auch das italienische Lebensgefühl, das schöne warme Wetter dort und natürlich auch die Landschaften sind wundervoll beschrieben.
Ich hatte das Gefühl, dass ich diese Geschichte nicht nur lesen, sondern miterleben würde. Lenas und Matteo Beziehung zueinander hat mich außerdem sehr berührt und gefesselt, genau so wie Mariellas Vergangenheit.
Schade fand ich es, dass sowohl Lenas und Zoes Vater, als auch ihr Großvater sehr grimmige Männer waren, die mir daher nicht allzu sympathisch sind. Allerdings wird einem schnell bewusst, warum dies so ist und man kann es in meinen Augen auch nachvollziehen.
Ein erwähnenswerter Charakter ist Oma Hilde. Sie ist einfach herzlich und wie man sich eine Oma wünscht und vorstellt. Doch gerade dieses Klischeehafte hat mir mehr als nur gefallen.
Lena entwickelt sich während des Buches extrem, aber in eine außerordentlich positive Richtung. Am Ende des Buches ist sie weit entfernt von der Person, die sie am Anfang noch war. 
Einige schockierende Momente und Wendungen haben dem Buch umgangssprachlich die Krone aufgesetzt.
Ich bin restlos begeistert von dem Buch und kann es nur jedem ans Herz legen, der sich gerne in diesem Genre bewegt, aber auch jedem, der dies normalerweise nicht tut.

Das Buch bekommt daher von mir

5/5 Sterne. 

Samstag, 28. April 2018

Mein Date mit den Sternen-Blaues Funkeln - Bettina Belitz

Meine Rezension zu "Mein Date mit den Sternen - Blaues Funkeln" von Bettina Belitz. Viel Spaß beim Lesen. :)






Allgemein zum Buch:


Titel: Mein Date mit den Sternen - Blaues Funkeln
Autor/in: Bettina Belitz
Genre: Science-Fiction
Verlag: cbj Verlag
Ersterscheinung: 2018
Seitenanzahl: 288 Seiten
Preis: 15,00 € (Broschierte Ausgabe)


Inhalt:


Die beiden Außenseiter Joss und Maks haben einen Pakt geschlossen: Sie verbringen jede Mittagspause miteinander und halten sich gegenseitig die fiesen Jungs vom Leib. Bisher hat das auch wunderbar funktioniert. Doch eines Tages gehen plötzlich merkwürdige Veränderungen mit Maks vor sich und Joss sieht ihn mit ganz neuen Augen. Als sie auf einer Schulfahrt nach London mitten in der Nacht auf ein mysteriöses Mädchen treffen, werden zwei Dinge sternenklar: Joss wird um ihre Freundschaft mit Maks kämpfen müssen. Und nicht zuletzt haben die Drei einen wichtigen kosmischen Auftrag, der mächtige Gegner auf ihre Spur lockt …



Meine Meinung:


Mein Date mit den Sternen - Blaues Funkeln ist ein Jugendbuch, das vor allem für die Altersgruppe zwischen 12 und 15 Jahren geeignet ist. Dennoch fand ich es sehr entspannt und angenehm das Buch zu lesen.
Es geht um Joss, die sich schon immer zu den Sternen hingezogen gefühlt hat und eines Tages eine Botschaft von diesen bekommt. Ihr bester Freund will ihr zunächst nicht glauben.
Joss ist in meinen Augen ein sehr toller und angenehmer Charakter. Sie glaubt an das was sie gesehen hat, obwohl sie jeder für verrückt hält. Außerdem steht sie zu sich selbst. Genau wie Maks war sie mir von Beginn an sympathisch und ich konnte mich daher besser in die Geschichte hineinversetzen.
Auch wenn das Genre Science Fiction eigentlich überhaupt nicht meins ist, konnte mich dieses Buch auf seine Weise überzeugen. Es ist schon eher für die jüngere Teenagergeneration geeignet ist, aber trotzdem kann man es auch lesen, wenn man bereits etwas älter ist.
Die Handlung ist nicht durchgehend spannend, aber immer interessant. Man möchte als Leser wissen, was hinter den Botschaften, den geheimen schwarzen Männern und den ganzen Wandlungen steckt.
Der Schreibstil von Bettina Belitz ist super leicht und locker, so dass es einem das Lesen sehr erleichtert und man mit diesem Buch eine schöne kurze Geschichte für zwischendurch hat.
Ich freue mich bereits auf den zweiten Teil und bin gespannt wie es weitergeht.
Das Buch erhält von mir

4/5 Sterne.

Dienstag, 24. April 2018

Fallende Stadt - Lauren DeStefano

Meine Rezension zu "Fallende Stadt" von Lauren DeStefano. Viel Spaß beim Lesen. :)







Allgemein zum Buch:


Titel: Fallende Stadt
Autor/in: Lauren DeStefano
Genre: Dystopie
Verlag: cbt Verlag
Ersterscheinung: 2018
Seitenanzahl: 416 Seiten
Preis: 9,99 € (Taschenbuch)


Inhalt:


Morgan Stockhour lebt gemeinsam mit ihrer Familie, ihrer besten Freundin Pen und ihrem Verlobten Basil auf der schwebenden Stadt Internment. Noch nie hat sie die streng geschützten Grenzen ihrer Heimat überschritten. Doch dann geschieht ein Mord, der erste seit einer Generation. Auf einmal stellt Morgan die Regeln von Internment infrage - und ist völlig unvorbereitet auf das, was sie erwartet …


Meine Meinung:


Das Buch lädt ein als Leser in eine ferne Welt einzutauchen und mit den Protagonisten in der Zukunft zu leben. Auf diesen Aspekt habe ich mich sehr gefreut, wurde jedoch entäuscht als ich das Buch begonnen habe.
Es handelt sich hier um eine Dystopie, die ich grundsätzlich mag. Die Welt, die Lauren DeStefano hier geschaffen hat, ist durchaus interessant und ich finde ihre Idee grandios. Allerdings hat mir die Umsetzung leider gar nicht gefallen.
Mit den Charakteren bin ich einfach nicht warm geworden. Morgan ist zwar ein liebes nettes Mädchen, aber für mich war sie, obwohl sie ihre Gefühle teilweise zum Ausdruck bringt, sehr unnahbar und kühl.
Die anderen Charaktere spielen in meinen Augen mehr am Rande mit. Wenn überhaupt erfährt man etwas über sie, indem Morgan uns sie in ihren Gedanken präsentiert, aber in der Geschichte an sich befinden sich die Nebencharaktere sehr im Hintergrund.
Zu Beginn musste ich mich daran gewöhnen, dass die Menschen auf Internment nicht nur anders leben, sondern auch ganz anders denken als wir in unser heutigen Zeit.
Es wird einem vorgeschrieben was man zu tun hat. Außerdem kriegt man seinen Ehepartner von der Gesellschaft zugeordnet. Auf der einen Seite bewundere ich die Idee, die die Autorin hier hat, auf der anderen Seite hat mir das beim Lesen ein komisches Gefühl gegeben.
Morgen denkt sehr unschuldig und war in meinen Augen mehr das schüchterne kleine Mädchen. Es hat mich leider nichts an ihr gereizt.
Die Handlung kam auch nur langsam in Fahrt. Natürlich ging es hauptsächlich um den Mord, jedoch hat es sehr lange gedauert bis meiner Ansicht nach wirklich etwas Spannendes passiert ist.
Die Welt, die Lauren DeStefano geschaffen hat, und auch die Idde, die sie gehabt hat, kann ich nicht bemängeln. Ich finde sie sogar richtig gut. Nur leider konnte mich das Buch überhaupt nicht packen, so dass ich es leider eher schlecht fand und ich für mich entschieden habe die Reihe nicht fortzuführen.
Daher bekommt das Buch leider nur

2/5 Sterne.

Dienstag, 17. April 2018

Dangerous Rush-Gefährliche Liebe - S. C. Stephens

Heute habe ich den zweiten Teil der "Rush Trilogie" von S. C. Stephens beendet und hier kommt die Rezension. Viel Spaß beim Lesen. :)







Allgemein zum Buch:


Titel: Dangerous Rush - Gefährliche Liebe
Autor/in: S. C. Stephens
Genre: New Adult Roman
Verlag: Goldmann
Ersterscheinung: 2018
Seitenanzahl: 512 Seiten
Preis: 13,00 € (Broschierte Ausgabe)



Inhalt:


Cox und Benneti sind die großen Familien des Motorradrennsports. Seit Jahren verfeindet, gibt es für die Fahrer der beiden Teams eine goldene Regel: Jeglicher Kontakt zwischen ihnen ist verboten. Nachdem Kenzie Cox für ihren Vater eine sensationelle Saison gefahren ist, hat sie für ihre große verbotene Liebe Hayden Hayes, Star der Bennetis, dem Sport und ihrer Familie den Rücken gekehrt. Doch als Haydens Rennstall dessen Exfreundin Felicia anheuert, bekommt ihre Beziehung Risse. Kenzie muss zusehen, wie Felicia das Leben als Starfahrerin einnimmt, das sie verloren hat, und offensichtlich nur ein Ziel verfolgt – Hayden zurückzugewinnen …



Meine Meinung:


Die Rezension kann eventuell Spoiler zu dem ersten Teil "Furious Rush" beinhalten.

Wer den ersten Teil der Reihe gelesen hat weiß, welche Anziehungskraft und Leidenschaft zwischen Kenzie und Hayden besteht. Genau das waren nämlich hauptsächlich die Gründe warum mir "Furious Rush" so gut gefallen hat.
Beginnt man nun mit diesem Buch wird schnell klar, dass Kenzies und Haydens heile Welt nicht mehr lange existieren wird. Darauf konnte man sich ja bereits am Ende des ersten Buches einstellen.
Erwartet habe ich daher ein aufreibendes Gefühlschaos zwischen Hayden, Mackenzie und Felicia, doch um es ehrlich zu sagen, habe ich die ersten Seiten davon gar nichts gehabt.

Die Handlung plätscherte nur so vor sich hin. Es war einem von Anfang an bewusst, dass Felicia zu einem großen Problem in der Beziehung werden wird, jedoch haben Kenzie und Hayden die ersten paar 100 Seiten einfach so getan als wäre nichts, obwohl sie innerlich ganz anders empfunden haben.

Positiv war es zu wissen was die beiden Protagonisten fühlen und denken, da die Perspektiven der beiden sich abgewechselt haben. Allerdings ist außerhalb von deren Köpfen meiner Meinung nach in der ersten Zeit, die sich sehr lang gezogen hat, gar nichts passiert.
Mir fehlte die somit die Spannung und auch die Emotionalität und das Mitfiebern, das ich noch aus dem ersten Buch kannte. Erst als ich bereits 4/5 der Geschichte gelesen hatte, habe ich das Gefühl bekommen, dass die Handlung langsam mal in die Gänge kommt.

Positiv erwähnen möchte ich jedoch die Charaktere.
Auf der einen Seiten konnte ich Kenzie in vielen Situationen verstehen und hätte wohl ähnlich gehandelt. In anderen Situationen wiederum hat sie mich etwas genervt und ich habe mich gefragt wieso sie die Dinge, die sie stören, nicht einfach mal mehr in die Hand nimmt. Zum Schluss des Buches habe ich aber die "alte" Kenzie wiedererkennen können.
Zu Hayden ist zu erwähnen, dass er mich anfangs ziemlich genervt hat. Es war zwar nachvollziehbar, wie er empfunden haben muss, als Felicia wieder in sein Leben getreten ist, allerdings hat es mich als Leser gestört wie er dabei mit Kenzie umgeht. Gegen Ende der Geschichte hat man aber denselben Effekt wie bei Kenzie gehabt, so dass ich froh war, wieder einen vernünftigen Hayden vor mir zu haben.
Allgemein kann man sagen, dass die Charaktere sich im Verlauf der Geschichte gut entwickelt haben. Vor allem die Nebencharakte wie Izzy, Aufreißer und Antonia haben die Geschichte super ausgeschmückt und meiner Meinung nach etwas schöner gemacht.
Nebenbei spielt auch Kenzies Familiensituation eine Rolle, die doch für einige emotionale Momente während des Lesens gesorgt hat.

Das Ende hätte ich mir noch etwas spannender und offener gewünscht, so dass man sich wirklich auf den dritten Teil freut, weil man gar nicht mehr abwarten kann was passiert. Bei diesem Ende kam bei mir mehr das Gefühl auf, dass es auch der letzte Teil der Reihe gewesen sein könnte.

S. C. Stephens Schreibstil ist weiterhin gut zu lesen und fördert einen angenehmen Lesefluss. Meines Erachtens nach schmückt sie die richtigen Stellen auch mit genügend Gefühlen aus, so dass ich mich an einigen Stellen zusammenreißen musste nicht ein paar Tränen zu vergießen.

Es war somit längst nicht alles schlecht an dem Buch und man konnte auch Elemente und Gefühle aus dem ersten Buch wiedererkennen. Allerdings sehe ich "Dangerous Rush" im Vergleich dazu doch als etwas schwächer an, da es mich einfach nicht zu 100 % packen konnte.

Daher bekommt das Buch von mir

4/5 Sterne.

Sonntag, 15. April 2018

Palace of Glass-Die Wächterin - C. E. Bernard

Heute kommt meine Rezension zu "Palace of Glass - Die Wächterin" von C. E. Bernard. Viel Spaß beim Lesen. :)







Allgemein zum Buch:


Titel: Palace of Glass - Die Wächterin
Autor/in: C. E. Bernard
Genre: Fantasy, (Jugend-) Roman
Verlag: Penhaligon
Ersterscheinung: 2018
Seitenanzahl: 416 Seiten
Preis: 14,00 € (Broschierte Ausgabe)


Inhalt:


Stellen Sie sich vor…

London wäre ein Ort, an dem Tugend und Angst regieren. Ein hartes Gesetz untersagt den Menschen, die Haut eines anderen zu berühren. Denn die Bevölkerung und insbesondere das Königshaus fürchten die Gefahr, die von den sogenannten Magdalenen ausgeht – Menschen, deren Gabe es ist, die Gedanken anderer durch Berührung zu manipulieren. Die junge Rea zeigt so wenig Haut wie möglich. Einzig während illegaler Faustkämpfe streift sie ihre Handschuhe ab. Doch wie kommt es, dass die zierliche Kämpferin ihre körperlich überlegenen Gegner stets besiegt? Und warum entführt sie der britische Geheimdienst? Bald erfährt Rea, dass sie das Leben des Kronprinzen beschützen muss. Doch am Hof ahnt niemand, dass sie selbst sein größter Feind ist.


Meine Meinung:


Palace of Glass hat mich an mehrere Bücher, die ich schon einmal gelesen habe, gleichzeitg erinnert. Aber im postiven Sinne! Zum Einen hat es mich an die Mythos Academy Reihe von Jennifer Estep, aufgrund der Gabe Menschen zu berühren und ihre Gedanken zu sehen, erinnert. Das königliche Flaire erinnerte mich etwas an Selection von Keira Cass, aber auch an Royal Passion von Geneva Lee. Des Weiteren hatte Palace of Glass auch einige erotische Szenen, die bei Royal Passion auch vorhanden sind.
Diese Elemente aus anderen Büchern, die ich meine wiedererkannt zu haben, haben mich jedoch überhaupt nicht gestört. Ganz im Gegenteil bin ich der Meinung das genau diese Mixtur das Buch sehr interessant gemacht hat.
Die Protagonistin Rea ist mir sehr sympathisch gewesen. In den meisten Situationen, die sie durchleben musste, konnte ich ihre Handlungen nachvollziehen. Robin, der Prinz, ist nicht sonderlich durchschaubar, was ihn allerdings umso mysteriöser und spannender macht. Die Anziehungskraft, die zwischen Rea und Robin deutlich zu spüren war, hat mir super gut gefallen und war eine der Hauptgründe, warum ich immer weiter lesen wollte und das Buch nicht aus den Händen legen konnte.
Jedoch konnten mich auch die andere Nebencharaktere überzeugen. Man weiß als Leser nicht wer was verbirgt und ob die Person wirklich so nett ist wie sie scheint, doch gerade das fand ich gut gelungen. Außerdem kann man bei allen Charakteren innerhalb des Buches eine Entwicklung erkennen.
Die Handlung der Geschichte war nicht durchgängig spannend, allerdings wusste ich, dass es in Zukunft wieder spannend werde würde, so dass mich die nicht allzu spannenden Passagen nur minimal gestört haben.
C. E. Bernards Schreibstil ist angenehm zu lesen und fördert den Lesefluss. Sie hat alle Szenen sehr ausführlich beschrieben, was meine Vorstellungskraft verstärkt hat. Bei einigen Szenen hatte ich das Gefühl dabei zu sein und nicht nur die Leserin zu sein.
Ein weiterer Pluspunkt war für mich das typische königliche Gefühl, das man beim Lesen bekommen hat und ich toll finde.
Das Buch endet sehr offen, so dass man unbedingt weiterlesen möchte und es mir jetzt schon schwer fällt mich zu gedulden, bis der zweite Teil der Reihe Ende Mai herauskommt.
 Daher vergebe ich dem Buch

4,5/5 Sterne. 

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